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Botschaft zum Dreikönigsfest als rassistisch eingestuft

In Spanien hat eine Grußbotschaft der Stadtverwaltung von Madrid im Rahmen des „Dreikönigsfestes“ für Empörung gesorgt, da ein weißer Schauspieler sein Gesicht schwarz bemalte und seinen Akzent verstellte, was als rassistisch kritisiert wurde.

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Veröffentlicht: 05.01.2024 18:03 Aktualisiert: 05.01.2024 18:03
Botschaft zum Dreikönigsfest als rassistisch eingestuft

Die Videobotschaft, die die Stadtverwaltung für das jährlich am 6. Januar stattfindende Fest zur Feier der Ankunft der Heiligen Drei Könige veröffentlichte, stieß auf scharfe Kritik.

Es fiel auf, dass der Schauspieler, der Balthasar darstellte – einen der drei Könige, der üblicherweise als Mann aus dem Nahen Osten oder als Schwarzer dargestellt wird –, ein weißer Mann war, der sein Gesicht schwarz angemalt hatte und mit verstelltem Akzent sprach.

Die oppositionelle Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) bezeichnete die Aufnahmen als „abscheulich und beschämend“.

Vertreter der Stadtverwaltung von Madrid erklärten hingegen gegenüber dem Radiosender Cadena Ser, dass sie für die Botschaft fünf schwarze und einen weißen Schauspieler engagiert hätten. Da jedoch zwei der schwarzen Schauspieler an COVID-19 erkrankt seien, habe man sich gezwungen gesehen, die Aufnahmen mit dem weißen Schauspieler zu drehen.

SEIT JAHREN IN DER KRITIK

Der Widerstand gegen die im Rahmen des Festivals organisierten Feierlichkeiten ist in den letzten Jahren aufgrund der Vorwürfe rassistischer Inhalte gewachsen.

Kritiker haben begonnen, Forderungen laut werden zu lassen, dass die Rolle des Balthasar von einer schwarzen Person besetzt werden sollte.



Nachrichtenquelle: AA

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Reaktion Opposition