Donald Trump: 'Es war ein voreingenommenes Verfahren'
Der ehemalige US-Präsident und republikanische Kandidat für die Präsidentschaftswahl 2024, Donald Trump, wurde in allen 34 Anklagepunkten des gegen ihn geführten Prozesses für schuldig befunden. Nach dem Urteil äußerte sich Trump dazu.
Der ehemalige US-Präsident und republikanische Kandidat für die im November geplante Präsidentschaftswahl, Donald Trump, wurde von der Jury in allen 34 Anklagepunkten des „Schweigegeld“-Prozesses für schuldig befunden.
Der zuständige Richter Juan Merchan legte nach der Urteilsverkündung durch die Geschworenen den 11. Juli 2024 als Termin für die Strafmaßverkündung gegen Trump fest.
Nach Abschluss des „Schweigegeld“-Prozesses gab der ehemalige US-Präsident Donald Trump eine Stellungnahme ab.
EIN BEISPIELLOSER VORGANG
In seiner Erklärung bezeichnete Trump den Vorfall als beispiellos und sprach von einem voreingenommenen Gerichtsverfahren.
WAS WURDE TRUMP VORGEWORFEN?
Trump wurde beschuldigt, Geschäftsunterlagen gefälscht zu haben, um Schweigegeldzahlungen zu verschleiern, die er geleistet hatte, um eine sexuelle Affäre mit dem ehemaligen Pornostar Stormy Daniels geheim zu halten.
Daniels behauptete, sie habe eine sexuelle Beziehung mit Trump gehabt und vor der Wahl 2016 von Trumps damaligem Anwalt 130.000 Dollar dafür erhalten, über diese Affäre zu schweigen.
Die Staatsanwaltschaft warf Trump vor, die Zahlungen über seinen persönlichen Anwalt Michael Cohen abgewickelt und bei der späteren Rückzahlung an Cohen diese Transaktion betrügerisch als Rechtskosten in den Geschäftsbüchern seines Unternehmens verbucht zu haben.
Die Zahlung von Schweigegeld an sich ist nicht illegal. Die Staatsanwaltschaft argumentierte jedoch, dass die Art und Weise, wie die Zahlung verbucht wurde, gegen das Wahlrecht verstoße. Es wurde behauptet, dass Trumps Versuch, die Zahlungen an Daniels zu verbergen, darauf abzielte, den Wählern die Kenntnis über seine Affäre mit einem Pornostar vorzuenthalten.
Die Fälschung von Unterlagen zur Vertuschung einer Straftat gilt als schwerwiegender Vorwurf.
Die Anschuldigungen kamen erstmals 2018 auf. Trump bestritt jegliche sexuelle Beziehung zu Daniels.
Trump, der sich in diesem Prozess 34 Betrugsvorwürfen gegenübersah, wies alle Anschuldigungen zurück. Er bestritt auch weiterhin, Sex mit Daniels gehabt zu haben.
Nachrichtenquelle: 12punto
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