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Dritte Amtszeit von Maduro in Venezuela offiziell begonnen

Nicolás Maduro, der in Venezuela zum dritten Mal zum Präsidenten gewählt wurde, hat seinen Amtseid abgelegt und seine Amtszeit begonnen.

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Dritte Amtszeit von Maduro in Venezuela offiziell begonnen

Der Wahlstreit, der nach den Wahlen im Juli in Venezuela ausgebrochen war, wurde heute beendet. Nicolás Maduro, der in Venezuela erneut zum Präsidenten gewählt wurde, legte heute seinen Amtseid für seine dritte Amtszeit ab und trat sein Amt an.

Maduro, der 2013 als Nachfolger des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez ins Amt kam und seit 12 Jahren an der Macht ist, erklärte bei der Zeremonie in der Nationalversammlung in der Hauptstadt Caracas, dass er seinen Eid im Namen des indigenen Anführers aus dem 16. Jahrhundert, Guaicaipuro, und seines Mentors, des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez, ablege.

Maduro sagte: „Diese neue Amtszeit soll eine Ära des Friedens, des Wohlstands, der Gleichheit und einer neuen Demokratie sein. Ich schwöre bei der Geschichte und bei meinem Leben, dass ich meine Pflicht erfüllen werde, dass wir sie erfüllen werden.“

ZAHLREICHE PROTESTE

Bei den Präsidentschaftswahlen in Venezuela am 28. Juli hatte der Nationale Wahlrat (CNE) Venezuelas bekannt gegeben, dass Maduro 51,2 Prozent der Stimmen erhalten habe, während der Kandidat der Oppositionskoalition „Plattform der Demokratischen Einheit“ (PUD), Edmundo González, 44,2 Prozent erreicht habe. Nachwahlbefragungen hatten jedoch ergeben, dass Maduro die Wahl verloren habe und González der Sieger sei.

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse erklärten die USA, die Europäische Union und einige lateinamerikanische Länder, dass sie die Wahlergebnisse, nach denen Maduro gewonnen hat, nicht anerkennen würden, solange keine weiteren Daten zur Wahl veröffentlicht würden.

Nachdem der CNE Maduro zum Wahlsieger erklärt hatte, brachen im ganzen Land Proteste aus. Es wurde berichtet, dass bei den Protesten 27 Menschen ums Leben kamen und 2.400 Personen festgenommen wurden.

FLUCHT NACH SPANIEN

Nachdem gegen den Oppositionskandidaten Edmundo González, der behauptete, die Wahl gewonnen zu haben, Haftbefehle wegen Verschwörung, Dokumentenfälschung und Amtsanmaßung erlassen worden waren, gab die venezolanische Regierung bekannt, dass der Oppositionskandidat das Land verlassen habe. Die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez hatte mitgeteilt, dass González vor einigen Tagen „auf eigenen Wunsch“ Asyl in der spanischen Botschaft in Caracas beantragt habe. Rodríguez erklärte zudem, dass die venezolanische Regierung einer sicheren Ausreise zugestimmt habe und González daraufhin das Land verlassen habe. Nach der Erklärung von González teilte der spanische Außenminister José Manuel Albares mit, dass der Oppositionskandidat auf eigenen Wunsch mit einem Flugzeug der spanischen Luftwaffe aus dem Land ausgereist sei.



Nachrichtenquelle: 12punto

USA Europäische Union Edmundo Gonzalez Maduro Lateinamerika