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Erste Reaktion auf Trumps offene Drohung: Aufruf zu Kundgebungen

Nachdem US-Präsident Donald Trump nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch die USA signalisiert hatte, dass weitere Länder ins Visier genommen werden könnten, kam aus Kolumbien scharfe Kritik. Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro rief nach den Drohungen zu landesweiten Großkundgebungen auf.

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Erste Reaktion auf Trumps offene Drohung: Aufruf zu Kundgebungen

Nachdem der venezolanische Präsident Nicolas Maduro durch eine US-Operation gefangen genommen wurde, richtet sich der Blick nun auf den nächsten Schritt von US-Präsident Donald Trump. Dass Trumps Botschaften auf neue Länder hindeuten, hat in der internationalen Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt.

Infolge dieser Entwicklungen wurde Kolumbien als eines der am häufigsten genannten Länder identifiziert. Die scharfen Äußerungen von US-Präsident Trump gegenüber Kolumbien haben die Regierung in Bogotá zum Handeln bewegt.

OFFENE DROHUNG VON TRUMP GEGENÜBER KOLUMBIEN

US-Präsident Donald Trump richtete Äußerungen direkt gegen den kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro. Trump beschuldigte Petro der „Kokainproduktion“ und deutete an, dass ein ähnlicher Eingriff wie die Operation in Venezuela auch für Kolumbien in Betracht kommen könnte.

Diese Äußerungen ließen die Spannungen in der Region schnell ansteigen und wurden von der kolumbianischen Regierung als offene Drohung gewertet.

Nach den Ereignissen erklärte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro über die Social-Media-Plattform X, dass Trumps Worte „rechtswidrig“ seien. Petro warnte davor, dass im Falle seiner Verhaftung durch amerikanische Streitkräfte eine große Volksbewegung im Land entstehen würde.

In seiner Erklärung verwendete Petro einen symbolischen Ausdruck und wies mit den Worten „der Jaguar des Volkes wird freigelassen“ auf einen massiven Aufstand hin.

BEZUG AUF SEINE VERGANGENHEIT: WAFFEN-AUSSAGEN IM FOKUS

Petro, der in der Vergangenheit einer bewaffneten Organisation angehörte und im Rahmen des Friedensabkommens von 1989 die Waffen niederlegte, nahm in seinen Erklärungen auch Bezug auf diese Zeit.

Petro erinnerte an sein Versprechen, die Waffen niederzulegen, und äußerte sich für den Fall einer Bedrohung der Souveränität seines Landes wie folgt:

„Auch wenn ich kein Soldat bin, kenne ich den Krieg und den Untergrundkampf. 1989 hatte ich geschworen, nie wieder eine Waffe anzurühren, aber für das Vaterland würde ich die Waffen, die ich nicht mehr will, wieder in die Hand nehmen.“

Der kolumbianische Präsident richtete in seinen Erklärungen auch eine klare Botschaft an die Armee des Landes. Petro erklärte, dass kein militärischer Befehlshaber toleriert werde, der die US-Flagge über die kolumbianische Flagge stelle.

In diesem Zusammenhang sagte Petro: „Jeder Kommandant, der die US-Flagge der kolumbianischen Flagge vorzieht, wird auf meinen Befehl und den der Soldaten sofort seines Amtes enthoben. Die Verfassung gibt der öffentlichen Gewalt die Aufgabe, die Souveränität des Volkes zu verteidigen.“

AUFRUF ZU LANDESWEITEN KUNDGEBUNGEN

Zuletzt kündigte Gustavo Petro einen neuen Schritt an und erklärte, dass man auf Trumps Anschuldigungen auf den Plätzen antworten werde. Petro kündigte an, dass landesweit Großkundgebungen stattfinden werden, und richtete einen offenen Appell an das kolumbianische Volk.

Petro sagte: „Hänge die kolumbianische Flagge an dein Haus. Wir treffen uns am Mittwoch um 16.00 Uhr auf allen Plätzen Kolumbiens. Jetzt ist die Zeit, die nationale Souveränität zu verteidigen.“


Nachrichtenquelle: 12punto

US-Präsident Donald Trump Maduro