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Frist für X zur Ernennung eines Vertreters durch den Obersten Gerichtshof Brasiliens

Der Oberste Gerichtshof Brasiliens hat die Anwältin Rachel de Oliveira Villa Nova Conceiçao als gesetzliche Vertreterin der Social-Media-Plattform X bestätigt. Das Unternehmen wurde aufgefordert, die erforderlichen Unterlagen für die Vertretung innerhalb von 5 Tagen einzureichen. Zuvor hatte das Gericht eine Zugangssperre gegen X verhängt, da kein Vertreter ernannt worden war. Elon Musk reagierte auf die Entscheidung und erklärte, die Meinungsfreiheit sei in Gefahr.

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Frist für X zur Ernennung eines Vertreters durch den Obersten Gerichtshof Brasiliens

Der Richter am Obersten Gerichtshof Brasiliens, Alexandre de Moraes, hat eine wichtige Erklärung zur Social-Media-Plattform X abgegeben. Darin wurde bekannt gegeben, dass X die Anwältin Rachel de Oliveira Villa Nova Conceiçao als gesetzliche Vertreterin im Land ernannt hat. Das Gericht forderte X auf, die für die Vertretung erforderlichen Unterlagen innerhalb von 5 Tagen einzureichen.

Berichten der brasilianischen Presse vom 20. September zufolge hatte X der Ernennung eines Vertreters für das Land zugestimmt. Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof Brasiliens im Rahmen der Ermittlungen zum „Putschversuch“ gegen den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro von X die Bereitstellung von Daten zu bestimmten Personen sowie die Sperrung spezifischer Konten gefordert. Nachdem das Unternehmen auf diese Aufforderung nicht reagiert hatte, setzte das Gericht X eine Frist von 24 Stunden zur Ernennung eines gesetzlichen Vertreters.

Da X innerhalb dieser Frist keinen Vertreter ernannt hatte, gab der Oberste Gerichtshof Brasiliens am 31. August bekannt, dass er den Zugang zu X sperrt, „bis ein Vertreter ernannt und die verhängten Geldstrafen gezahlt sind“. Diese Situation schränkte den Zugang der Nutzer zur Plattform ein und löste eine ernsthafte Debatte aus.

Elon Musk reagierte scharf auf die Entscheidung des Gerichts und schrieb in einem Beitrag auf X: „Die Meinungsfreiheit ist der Grundpfeiler der Demokratie, und ein nicht gewählter sogenannter Richter in Brasilien zerstört sie aus politischen Gründen.“ Musks Äußerung fand auch in der internationalen Öffentlichkeit Widerhall und fachte die Diskussionen über die Meinungsfreiheit weiter an.

Diese Entwicklungen verdeutlichen die Notwendigkeit, das Gleichgewicht zwischen den rechtlichen Verantwortlichkeiten digitaler Plattformen in Brasilien und der Meinungsfreiheit neu zu bewerten. Es bleibt abzuwarten, wie die Ernennung des gesetzlichen Vertreters durch X und die Zugangssperre ausgehen werden.


Nachrichtenquelle: AA

Twitter Bericht zur Twitter-Zugangssperre X ehemals Twitter Das zu X gewordene Twitter Brasilien