Artemis-Missionen verschoben: NASA kündigt Rückkehr zum Mond für 2027 an
Die NASA hat bekannt gegeben, dass die Artemis-III-Mission auf das Jahr 2027 verschoben wurde, da Ausrüstungen entwickelt werden müssen, die den schwierigen Bedingungen am Südpol des Mondes standhalten können. Die Entscheidung wurde getroffen, um die notwendigen technologischen Vorbereitungen für die Sicherheit der Astronauten und den Erfolg der Mission abzuschließen.
Im Rahmen des Artemis-Programms ist eine bemannte Landung am Südpol des Mondes geplant. Verzögerungen bei kritischen Ausrüstungsgegenständen wie Raumanzügen und Hitzeschilden führten jedoch dazu, dass die Mission auf Mitte 2027 verschoben wurde.
Auch die Artemis-II-Mission wurde aufgrund technischer Probleme auf April 2026 verschoben. Als Hauptgrund für diese Verzögerung wurde die Verkohlung am Hitzeschild des Orion-Raumschiffs genannt.
NASA-Administrator Bill Nelson äußerte sich zur Entscheidung der Verschiebung wie folgt: 'Artemis wird das anspruchsvollste Projekt der Menschheitsgeschichte sein, das internationale Zusammenarbeit erfordert.'
Um sich an die extremen Temperaturbedingungen auf dem Mond anzupassen, arbeiteten Forscher der University of North Dakota an Prototypen für Weltraumstiefel, die thermischen Schutz und Bewegungsfreiheit vereinen.
In der Erklärung der NASA hieß es, dass die Sicherheitsmaßnahmen darauf abzielen, den Astronauten Einsätze bei Temperaturen von bis zu -223 Grad Celsius zu ermöglichen.
Wissenschaftler der University of North Dakota setzen ihre Arbeiten an Weltraumstiefeln der neuen Generation fort, die die Bewegungsfreiheit auf der Mondoberfläche erhöhen und Schutz vor extremen Temperaturen bieten sollen.
Die NASA gab zudem bekannt, dass sie zur Gewährleistung der Sicherheit der Astronauten den neuen Raumanzug namens AxEMU entwickelt hat.
In der Erklärung der NASA wurde betont, dass der neue Raumanzug AxEMU darauf ausgelegt ist, die Bewegungsfreiheit der Astronauten zu erhöhen und Schutz vor den Gefahren des Mondes zu bieten.
Obwohl die Verzögerungen bei den Artemis-Missionen Auswirkungen auf die internationale Zusammenarbeit und die Pläne zur Weltraumforschung haben könnten, wurde unterstrichen, dass diese Schritte für die Sicherheit zukünftiger Missionen entscheidend sind.
AUCH DIE ARTEMIS-2-MISSION AUF 2026 VERSCHOBEN
Die Artemis-3-Mission, der erste bemannte Flug vor der Rückkehr zum Mond, wurde ebenfalls verschoben.
Die NASA gab an, dass während des unbemannten Artemis-1-Testflugs ein unerwarteter Verschleiß am Hitzeschild des Orion-Raumschiffs festgestellt wurde, was eine detaillierte Untersuchung erforderlich mache.
Die NASA merkte an, dass sie trotz der Verschiebung das Ziel verfolge, die Artemis-Missionen in sicherheitstechnischer und technischer Hinsicht bestmöglich abzuschließen.
Ankündigungen zum neuen Zeitplan der NASA-Missionen werden zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Es wird behauptet, dass die Behörde bei zukünftigen Missionen mit dem Unternehmen des Milliardärs Elon Musk, SpaceX, zusammenarbeiten könnte.
In Berichten der US-Presse wurde nahegelegt, dass die Trump-Regierung Musk eine aktive Rolle in der Weltraumforschung übertragen könnte.
Von Musk, der NASA oder der US-Regierung gab es bisher noch keine Stellungnahme zu diesen Behauptungen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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