Israel ruft wegen Tsunami-Gefahr den Notstand aus: Ministerien angewiesen, „bereit zu sein“
Während die Sorge vor einem möglichen Vulkanausbruch auf der griechischen Insel Santorin wächst, haben israelische Behörden die Sicherheits- und Notfalleinheiten angewiesen, sich auf einen möglichen Tsunami vorzubereiten.
Der stellvertretende Vorsitzende des israelischen Nationalen Sicherheitsrates hat eine Dringlichkeitssitzung bezüglich eines Tsunamis einberufen, der im Falle eines Ausbruchs des Vulkans auf Santorin entstehen könnte.
An dem Treffen nahmen Vertreter verschiedener Verwaltungsbehörden teil, darunter das Ministerium für Nationale Sicherheit, die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), die israelische Polizei und das Außenministerium. Als Ergebnis der Sitzung wiesen die Behörden verschiedene Regierungsministerien an, sich auf die Möglichkeit vorzubereiten, dass Israel von einer Tsunami-Welle getroffen werden könnte.
Das Ministerium für Energie und Infrastruktur setzt seine Vorbereitungen fort, um mögliche Schäden an der Stromerzeugungsinfrastruktur zu minimieren, mögliche Auswirkungen auf Entsalzungsanlagen zu bewältigen und bei Bedarf Mitarbeiter zu evakuieren.
Einheimische und Touristen verlassen die Insel Santorin aufgrund der Gefahr eines Vulkanausbruchs. Bisher haben mindestens 11.000 Menschen die Region verlassen.
ERDBEBEN AUF SANTORIN
Nach den Erdbeben, die vor allem auf der griechischen Tourismusinsel Santorin sowie auf den Kykladen in der Ägäis zu spüren waren, wurden Tausende Menschen aus der Region evakuiert. Der griechische Seismologe Gerasimos Papadopoulos warnte, dass die anhaltende seismische Aktivität in der Region versuche, die Verwerfung zu brechen, jedoch auf starken Widerstand stoße, und wies darauf hin, dass es in der Region zu weiteren Erdbeben kommen könne.
Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hat für morgen ein hochrangiges Treffen im Ministerium für Klimakrise und Katastrophenschutz einberufen, um die Erdbeben in der Region zu bewerten und festzustellen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Mitsotakis betonte, dass man die Entwicklungen genau verfolge und rief die Bevölkerung zur Ruhe auf.
Da Santorin und seine Umgebung zum Ägäischen Inselbogen gehören, befinden sie sich an einem kritischen Punkt in Bezug auf vulkanische Aktivitäten. Die Aktivität in der Region, die 180 km von Muğla und 250 km von Izmir entfernt liegt, könnte auch die türkischen Küsten beeinflussen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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