Italien macht ersten Schritt zur Kastration von Vergewaltigern und Pädophilen: 'Null Toleranz für Vergewaltiger'
Die rechtsgerichtete Koalitionsregierung von Premierministerin Giorgia Meloni hat die Idee einer 'chemischen Kastration von Sexualstraftätern und Pädophilen' auf die parlamentarische Tagesordnung gesetzt.
12PUNTO AUSLANDSREDAKTION
Am Mittwoch wurden in Italien Schritte zur Legalisierung der chemischen Kastration unternommen. Auf Vorschlag von Abgeordneten der Regierungskoalition billigte das Parlament die Einrichtung eines Ausschusses, der einen Gesetzentwurf zur 'Behandlung von gewalttätigen Sexualstraftätern mit androgenblockierenden Medikamenten' ausarbeiten soll.
Dem gebilligten Gesetzentwurf zufolge soll die Behandlung 'auf freiwilliger Basis' erfolgen und 'reversibel' sein. Die Initiatoren des Vorschlags erklärten, das Ziel sei es, 'denjenigen zu helfen, bei denen die Gefahr einer Rückfalltäter-Problematik besteht'.
Nach dem Vorschlag der Koalitionspartei Lega könnten verurteilte Sexualstraftäter im Gegenzug für eine 'Hormonblockade'-Behandlung einen Strafaufschub erhalten.
Meloni hatte Anfang des Monats erklärt, dass Sicherheit in den kommenden Monaten 'Priorität' habe.
Der Vorsitzende der Lega, Matteo Salvini, schrieb auf der Plattform X zu der Entscheidung:
'Ein Sieg für die Lega! Ein weiterer wichtiger Schritt in unserem historischen Kampf für Gerechtigkeit und gesunden Menschenverstand: Null Toleranz für Vergewaltiger und Pädophile.'

Lega-Parteichef Matteo Salvini
Nachrichtenquelle: 12punto
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