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MOSSAD-Vorwurf bei Fernzündung von Pagern: „Sprengstoff in den Batterien platziert“

Es wird behauptet, dass der israelische Auslandsgeheimdienst MOSSAD im Voraus Sprengstoff in den Batterien der im Libanon explodierten Pager platziert hat. Die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte behauptete zudem, dass bei der Explosion der Pager auch in der syrischen Hauptstadt Damaskus und deren Umland 14 Menschen verletzt wurden.

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MOSSAD-Vorwurf bei Fernzündung von Pagern: „Sprengstoff in den Batterien platziert“

Die Auswirkungen des Angriffs, bei dem im Libanon gleichzeitig Pager explodierten, die von Hisbollah-Mitgliedern zur Kommunikation genutzt wurden, halten an. Bisher wurden 9 Menschen getötet und 2.750 verletzt.

In einer Erklärung der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurde behauptet, dass durch die Explosion der von der Hisbollah genutzten Pager auch in der syrischen Hauptstadt Damaskus und deren Umland 14 Menschen verletzt wurden.

Eine der Hisbollah nahestehende Quelle gab gegenüber AFP an, dass bei der Explosion der Pager in Syrien einige Hisbollah-Mitglieder verletzt wurden.

„MOSSAD HAT SPRENGSTOFF IN DEN BATTERIEN PLATZIERT“

Sky News Arabia berichtete unter Berufung auf verschiedene Quellen, dass der großflächige Pager-Angriff im Libanon dadurch möglich wurde, dass der israelische Auslandsgeheimdienst MOSSAD die Kommunikationsgeräte der Hisbollah abfing, bevor diese ausgeliefert wurden.

Der Quelle zufolge platzierte der MOSSAD den starken Sprengstoff „PETN“ in den Batterien der Geräte und löste die Explosion aus, indem er die Temperatur der Akkus aus der Ferne erhöhte.

Die US-Zeitung Wall Street Journal berichtete hingegen, dass einige Hisbollah-Mitglieder vor der Explosion bemerkt hätten, dass die Pager heiß wurden, und die Geräte daraufhin wegwarfen.

SCHULEN GESCHLOSSEN

Der libanesische Bildungsminister Abbas Halabi kündigte an, dass morgen (Mittwoch) alle staatlichen Schulen, Privatschulen und Universitäten im ganzen Land geschlossen bleiben. Halabi erklärte, die Entscheidung sei als Reaktion auf den landesweiten Angriff getroffen worden.


Nachrichtenquelle: İHA

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