Neue Dokumente zum Tod von Maradona aufgetaucht! Verlauf der Ermittlungen wird sich ändern
Im Fall um den Tod der argentinischen Fußballlegende Diego Maradona sind neue Dokumente aufgetaucht. Die Polizei stellte bei einer Durchsuchung der Olivos-Klinik Hunderte medizinische Unterlagen und E-Mails sicher. Widersprüchliche Aussagen der Klinikleitung waren der Hauptgrund für die Razzia.
Im Rahmen der laufenden Ermittlungen zum Tod des legendären argentinischen Fußballers Diego Maradona wurden der Gerichtsakte Hunderte neue Dokumente hinzugefügt. Die Behörden, die die Ermittlungen vertiefen, nahmen insgesamt 300 medizinische Unterlagen und über 500 E-Mail-Korrespondenzen in die Akte auf.
Informationen führender Medien des Landes zufolge führte die Polizei auf Anweisung der Staatsanwaltschaft von Buenos Aires eine umfassende Durchsuchung in der Olivos-Klinik durch, in der Maradona seine letzte Lebensphase verbracht hatte. Bei der Operation wurden zahlreiche Laborergebnisse, E-Mails und medizinische Dokumente im Zusammenhang mit Maradonas Behandlungsprozess beschlagnahmt.
In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass diese Operation nach den widersprüchlichen Aussagen des Leiters der Olivos-Klinik, Pablo Dimitroff, und des Leiters der Intensivstation, Fernando Villarejo, vor Gericht beschlossen wurde.
Bei der am Morgen durchgeführten Razzia führte die Polizei persönliche Gespräche mit dem Chefarzt der Klinik, Juan Molinos, dem Geschäftsführer Pablo Castiello sowie dem Rechtsvertreter des Unternehmens Swiss Medical, zu dem die Klinik gehört, Gabriel Ravinovich.
In dem von der Polizei erstellten Bericht wurde erklärt, dass das Hauptziel der Operation darin bestand, potenzielle Beweise zu sichern, die dem Gericht noch nicht vorgelegt wurden, und vollständigen Zugang zu den medizinischen Aufzeichnungen über die Behandlung zu erhalten, die Maradona zwischen dem 3. und 11. November 2020 erhalten hatte.
MARADONAS TOD
Der juristische Prozess nach dem Tod von Diego Maradona, einem der unvergessenen Namen der Fußballwelt, hatte in Argentinien für großes Aufsehen gesorgt. Sieben medizinische Fachkräfte, darunter der Neurochirurg des berühmten Fußballers, Leopoldo Luque, und seine Psychiaterin Agustina Cosachov, wurden beschuldigt, den Tod von Maradona verursacht zu haben.
Maradona, der den Weltfußball geprägt hat, verstarb am 25. November 2020 in der Stadt Tigre bei Buenos Aires an einem akuten Lungenödem infolge einer chronischen Herzinsuffizienz.
Nachrichtenquelle: AA
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