Neue Unterstützung der USA für die Terrororganisation PYD: 130 Millionen Dollar Budget bereitgestellt
Das im Pentagon-Haushalt 2026 für die SDF vorgesehene Budget deckt Bereiche wie Gehälter, Ausbildung, Gefängnisinfrastruktur und Sicherheit ab. Die USA scheinen entschlossen, ihre Zusammenarbeit mit dem Ableger der Terrororganisation PKK fortzusetzen. Ein kritisches Treffen mit dem SDF-Kommandeur Mazlum Abdi wird für diese Woche erwartet.
Das US-Verteidigungsministerium (Pentagon) hat in seinem dem Kongress vorgelegten Haushaltsentwurf für das Geschäftsjahr 2026 eine direkte Unterstützung in Höhe von 130 Millionen Dollar für die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) vorgesehen, deren Rückgrat die YPG/PKK bildet.
Das betreffende Budget umfasst die SDF, die syrischen Sicherheitskräfte und die oppositionelle Freie Syrische Armee (FSA). Das Pentagon teilte mit, dass die Mittel insbesondere für logistische Unterstützung bei laufenden Operationen gegen den IS, für Ausbildungsaktivitäten und für die Stärkung der Gefängnisinfrastruktur verwendet werden sollen.
Dem Budget zufolge wurden 65 Millionen Dollar für Gehälter und Anreize lokaler Kräfte bereitgestellt. Diese Zahl liegt über den 58,9 Millionen Dollar des Jahres 2025, bleibt jedoch unter dem Niveau von 71,8 Millionen Dollar aus dem Jahr 2024.
Für das Ausbildungs- und Ausrüstungsprogramm wurden 15,6 Millionen Dollar reserviert. In diesem Posten wurde im Vergleich zu 2024 ein deutlicher Rückgang verzeichnet. Während 2024 noch ein Budget von 35 Millionen Dollar bereitgestellt wurde, hat sich dieser Betrag für 2025 und 2026 nahezu halbiert.
Ein weiteres wichtiges Element im Haushaltsentwurf ist die Verbesserung der Bedingungen und die Erhöhung der Sicherheit in den Gefängnissen, in denen IS-Kämpfer festgehalten werden. Auch die Stabilisierung des Al-Hol-Lagers und der Wüstenregion gehört zu den Prioritäten des Pentagons.
BOTSCHAFT ZUR FORTSETZUNG DER PARTNERSCHAFT
Das Pentagon hat unmissverständlich erklärt, dass die Partnerschaft mit der SDF fortgesetzt wird. Das US-Verteidigungsministerium erklärte: „Das CTEF-Programm (Counter-ISIS Train and Equip Fund – Fonds zur Ausbildung und Ausrüstung gegen den IS) ist von entscheidender Bedeutung, um ein Wiedererstarken des IS zu verhindern.“
Trotz des allgemeinen Rückgangs im Budget betonten Beamte, dass das Vertrauen in die SDF weiterhin bestehe, und sendeten die Botschaft: „Diese Zusammenarbeit wird bei der regionalen Stabilität und im Kampf gegen den Terror fortgesetzt.“
NEUES TREFFEN MIT MAZLUM ABDI
Es wird erwartet, dass der US-Sondergesandte für Syrien, Thomas Barrack, in dieser Woche ein neues Treffen mit dem SDF-Kommandeur Mazlum Abdi abhalten wird. Es wird davon ausgegangen, dass die Feldplanung für das neue Budget und die Zukunft der Zusammenarbeit auf der Tagesordnung des Treffens stehen werden.
AUSLÄNDISCHE KÄMPFER AUF DER AGENDA
Das Pentagon bekräftigte zudem, dass die Rückführung ausländischer IS-Kämpfer in ihre Heimatländer die „nachhaltigste Lösung“ sei. US-Beamte betonten jedoch, dass dieses Ziel mit Schwierigkeiten verbunden sei und langfristig eine internationale Zusammenarbeit erfordere.
Das Pentagon erklärte, dass mit dem Haushalt 2026 das Ziel verfolgt werde, Terrornetzwerke in Syrien zu zerschlagen, die empfindlichen Gleichgewichte nach dem zehnjährigen Bürgerkrieg zu wahren und Stabilität zu gewährleisten.
In der Erklärung hieß es: „Die Entwicklung der Sicherheitsinfrastruktur in Syrien, die Unterstützung lokaler Akteure wie der SDF und die Gewährleistung regionaler Stabilität sind unsere oberste Priorität.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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