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Russland mit neuem Vorstoß gegen Telegram: Terrorermittlungen gegen Durow eingeleitet

Während Moskau den Druck auf die beliebte Messaging-App Telegram erhöht, wurde bekannt, dass gegen den Gründer des Unternehmens, Pawel Durow, wegen des Vorwurfs der „Unterstützung terroristischer Aktivitäten“ ermittelt wird. Telegram weist diese Anschuldigungen entschieden zurück.

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Russland mit neuem Vorstoß gegen Telegram: Terrorermittlungen gegen Durow eingeleitet

Die russische Regierung hat ihre Maßnahmen gegen die Anwendung Telegram in jüngster Zeit verschärft, da sie behauptet, die App stelle ein Risiko für die nationale Sicherheit dar. Auf Initiative des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) wurde ein Strafverfahren gegen den Gründer der Plattform, Pawel Durow, wegen „Unterstützung terroristischer Aktivitäten“ eingeleitet.

Nach Informationen, die auf Quellen des FSB beruhen, wird behauptet, dass Telegram zu einem Element „hybrider Bedrohungen“ geworden sei und insbesondere von der NATO und der Ukraine für verschiedene Zwecke genutzt werde.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies darauf hin, dass auf Telegram Inhalte veröffentlicht würden, die für Russland eine Gefahr darstellen könnten, und erklärte, dass die zuständigen Behörden den Prozess verfolgten.

In den Erklärungen aus Russland hieß es, dass der Datenfluss und die Inhalte der Anwendung ein Ausmaß erreicht hätten, das die staatliche Sicherheit bedrohe; aus diesem Grund seien Schritte wie die Verlangsamung des Zugriffs und Einschränkungen für Telegram in den letzten Monaten beschleunigt worden. Während einige Nutzer mit kurzzeitigen Zugangssperren konfrontiert waren, rief die Moskauer Regierung die Bürger dazu auf, auf die staatlich unterstützte Messaging-App MAX umzusteigen.

DUROW: DER DRUCK WIRD ERFOLGLOS BLEIBEN

Der Gründer von Telegram, Pawel Durow, hatte bereits in früheren Erklärungen geäußert, dass Russland die Anwendung vollständig unter staatliche Kontrolle bringen wolle. Durow betonte, dass Telegram „der Freiheit und Privatsphäre verpflichtet bleiben“ werde und sagte, dass der Druck der Regierung keinen Erfolg haben werde.

In Russland wurden im Schatten des anhaltenden Krieges mit der Ukraine die Kontrollen von VPN-Diensten und digitalen Kommunikationsplattformen verschärft. Während die Moskauer Regierung diese Schritte mit Sicherheitsbedenken begründet, halten westliche Länder die Kritik aufrecht, dass Russland versuche, seine Kontrolle im digitalen Raum auszuweiten.

Telegram wird im Land weiterhin sowohl von regierungsnahen Gruppen als auch von Oppositionskanälen als eine der wichtigsten Plattformen für den Austausch von Nachrichten und Informationen genutzt.


Nachrichtenquelle: 12punto

Russland Telegram