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Überschwemmungen und Erdrutsche in Thailand: 18 Tote, 12 Verletzte

Bei Überschwemmungen und Erdrutschen, die durch wochenlange heftige Regenfälle im Süden Thailands ausgelöst wurden, kamen 18 Menschen ums Leben, 12 weitere wurden verletzt. Etwa 2 Millionen Menschen sind von den Fluten und Erdrutschen betroffen.

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Überschwemmungen und Erdrutsche in Thailand: 18 Tote, 12 Verletzte

Die Monsunregen, die in Südostasien wüten, haben das Leben im Süden Thailands nahezu zum Stillstand gebracht. In den südlichen Provinzen, in denen die heftigen Regenfälle seit langem anhalten, kam es zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

In einer Erklärung des thailändischen Ministeriums für Katastrophenschutz und Katastrophenmanagement (DDPM) wurde mitgeteilt, dass in 10 Provinzen 719.000 Haushalte und mehr als 1 Million 917 Tausend Menschen von den Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen sind.

Das thailändische Gesundheitsministerium berichtete, dass bei den Katastrophen mindestens 18 Menschen ihr Leben verloren haben, 12 Personen verletzt wurden und eine Person als vermisst gilt.

ZUM KATASTROPHENGEBIET ERKLÄRT

In vielen Regionen, in denen der Straßenverkehr vollständig unterbrochen ist, rufen Bürger, deren Vorräte zur Neige gehen, über soziale Medien um Hilfe; zudem kam es in vielen Gebieten zu Strom- und Internetausfällen. Die Provinz Songkhla, in der die größten Schäden entstanden sind, wurde zum Katastrophengebiet erklärt. Während in Stadtvierteln, in denen der Wasserstand ein kritisches Niveau erreicht hat, Zwangsevakuierungen eingeleitet wurden, dauern die Such-, Rettungs- und Evakuierungsarbeiten der thailändischen Armee mit Luft-, Land- und Seestreitkräften unter schwierigen Bedingungen an.

Der thailändische Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul besuchte gestern die vom Hochwasser betroffenen südlichen Provinzen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Anutin erklärte in einer Stellungnahme, dass die Regierung der Bevölkerung in der Region mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zur Seite stehe, und kündigte an, dass alle vom Hochwasser betroffenen Haushalte eine Soforthilfe in Höhe von 9.000 Baht (etwa 12.000 TL) erhalten werden.

OPFERZAHL IN VIETNAM AUF 91 GESTIEGEN

In Vietnam, einem weiteren Land, das von den jüngsten Regenfällen stark betroffen ist, wurde gemeldet, dass die Zahl der Todesopfer durch Überschwemmungen und Erdrutsche auf 91 gestiegen ist. Offiziellen Berichten zufolge ertranken 63 der Verstorbenen, während 11 Personen, die von den Fluten mitgerissen wurden, weiterhin vermisst werden.

Es wird geschätzt, dass der materielle Schaden durch die diesjährigen Überschwemmungen in Vietnam bei über 500 Millionen Dollar liegt.


Nachrichtenquelle: İHA

Todesopferzahl heftige Regenfälle Haftentlassung Vietnam