US-Militär: Wir haben einen neuen Angriff gegen den Iran gestartet
Der Schritt, der die Spannungen im Nahen Osten erneut erhöhte, kam aus den USA. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) erklärte, umfassende Angriffe gegen den Iran seien gestartet worden.
Es gab eine neue Entwicklung, die den Prozess der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran erschüttern könnte.
Das US-Zentralkommando teilte mit, unter Verweis auf Angriffe auf drei Handelsschiffe, die die Straße von Hormus passierten, sei gegen den Iran eine „kräftige Serie von Angriffen“ gestartet worden.
Die Operation sei als Vergeltung dafür durchgeführt worden, dass der Iran drei Handelsschiffe ins Visier genommen habe, die die Straße von Hormus passierten. In der Erklärung von CENTCOM hieß es, die betreffenden Angriffe seien eine „ungerechtfertigte, gefährliche und die Waffenruhe klar verletzende Handlung“.
SPANNUNGEN IN DER STRASSE VON HORMUS ESKALIERTEN
Das US-Zentralkommando teilte mit, die Militäroperation gegen den Iran sei nach den Entwicklungen rund um die Straße von Hormus gestartet worden.
In der Erklärung wurde behauptet, der Iran habe drei Handelsschiffe angegriffen, die die internationale Wasserstraße passierten. US-Kräfte hätten gegen den Iran eine „kräftige Serie von Angriffen“ gestartet.
In der von CENTCOM abgegebenen Erklärung wurde betont, die Angriffe seien mit dem Ziel durchgeführt worden, für die Handlungen gegen Handelsschiffe „einen hohen Preis zahlen zu lassen“.
Die iranische Seite hingegen sagte, die durchgeführten Angriffe bedeuteten eine Verletzung der Waffenruhe.
IRANISCHE MEDIEN BESTÄTIGTEN DIE ANGRIFFE
Iranische Medien bestätigten die US-Angriffe und berichteten, nahe der Stadt Sirik im Süden des Landes sowie in der Nähe der Insel Qeschm seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen.
Zudem wurde gemeldet, dass sich östlich und westlich der Stadt Bandar Abbas Explosionen ereignet hätten.
Auf in sozialen Medien geteilten Aufnahmen war zu sehen, wie aus einigen Gebieten Flammen und Rauch aufstiegen.
WAFFENRUHE-PROZESS IN GEFAHR
Nach der am 14. Juni zwischen den USA und dem Iran erzielten Verständigung wurde erwartet, dass die Parteien 60 Tage lang Verhandlungen führen.
In diesem Prozess war geplant, die Aufhebung von Sanktionen, den Status der Straße von Hormus und nukleare Sprengköpfe zu behandeln.
GESPRÄCHE WAREN INS STOCKEN GERATEN
Die Gespräche zwischen den Parteien am 21. Juni in der Schweiz hatten kein Ergebnis gebracht.
Dass Israel seine Angriffe auf den Libanon fortsetzte, die eingefrorenen Vermögenswerte des Iran nicht freigegeben wurden und die Meinungsverschiedenheiten über die Straße von Hormus hatten den Prozess in eine Sackgasse geführt.
KRITISCHE KONTAKTE IN DOHA HATTEN STATTGEFUNDEN
Nach den zunehmenden militärischen Spannungen rund um die Straße von Hormus hatten Delegationen der USA und des Iran am 1. Juli in Doha getrennte Gespräche mit katarischen Vertretern geführt.
Mit der jüngsten Angriffserklärung ist die Zukunft der fragilen Waffenruhe zwischen den beiden Ländern jedoch erneut ungewiss geworden.
IN DER REGION RICHTEN SICH DIE BLICKE AUF NEUE SCHRITTE
Die Erklärung der USA zu Angriffen gegen den Iran brachte die Möglichkeit einer neuen Spannungswelle im Nahen Osten auf die Tagesordnung.
Nachrichtenquelle: 12punto
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