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Vatikan gibt Todesursache und Testament des Papstes bekannt

Der Vatikan hat die Todesursache und das Testament von Papst Franziskus bekannt gegeben, der heute Morgen im Alter von 88 Jahren verstorben ist.

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Vatikan gibt Todesursache und Testament des Papstes bekannt

Der Vatikan hat mitgeteilt, dass die Todesursache des verstorbenen geistlichen Oberhaupts der Katholiken und Staatsoberhaupts der Vatikanstadt, Papst Franziskus, ein Schlaganfall, ein darauf folgendes Koma sowie ein irreversibles Herzversagen waren.

Laut dem von Prof. Andrea Arcangeli, dem Direktor der Gesundheits- und Hygienebehörde des Staates Vatikanstadt, unterzeichneten Totenschein verstarb der Papst heute Morgen um 07.35 Uhr Ortszeit in seiner Wohnung im Gästehaus Santa Marta im Vatikan.

Es wurde berichtet, dass die Todesursache von Papst Franziskus ein Schlaganfall, ein Koma und ein irreversibles Herzversagen waren.

Zusätzlich wurde angegeben, dass der Zustand durch Vorerkrankungen wie akute Ateminsuffizienz, polymikrobielle beidseitige Lungenentzündung, Bluthochdruck und Diabetes kompliziert wurde.

TESTAMENT NENNT BEISETZUNGSORT

In einer weiteren Erklärung des Vatikans wurde das Testament von Papst Franziskus veröffentlicht.

Im Testament des Papstes wurde festgelegt, dass er in der Basilika Santa Maria Maggiore beigesetzt werden möchte, dem Ort, an den er vor und nach jeder Auslandsreise ging, um dort privat zu beten.

Papst Franziskus verfügte, dass sein Grab in der Erde liegen, schlicht gehalten und ohne besondere Verzierungen sein solle, wobei lediglich der Name "Franciscus" darauf stehen dürfe.

Unterdessen fand auf dem Petersplatz im Vatikan am Abend eine Gebetsveranstaltung im Gedenken an Papst Franziskus statt. Es war zu sehen, wie die auf dem Platz versammelten Menschen Papst Franziskus applaudierten.

Andererseits teilte das italienische Kulturministerium mit, dass es zu Ehren von Papst Franziskus die Beleuchtung des Kolosseums, eines Wahrzeichens Roms, ausgeschaltet habe.

WANN FINDET DIE BEERDIGUNG STATT?

Gemäß den kirchlichen Vorschriften muss die Beerdigung von Papst Franziskus zwischen dem vierten und sechsten Tag nach seinem Tod stattfinden.

In diesem Fall wird erwartet, dass die Trauerfeier für Papst Franziskus an einem der Tage zwischen Freitag, dem 25. April, und Sonntag, dem 27. April, stattfindet.

Ebenfalls gemäß den kirchlichen Normen ist vorgesehen, dass das Kardinalskollegium 15 bis 20 Tage nach dem Tod des Papstes, in diesem Fall zwischen dem 6. und 10. Mai, zu seiner ersten Sitzung zusammenkommt, um einen neuen Papst zu wählen.

In der italienischen Presse wurde darauf hingewiesen, dass der Beginn des Konklaves vorgezogen werden könnte, falls alle wahlberechtigten Kardinäle bereits früher in Rom eintreffen sollten.

LITT LANGE AN ATEMWEGSBESCHWERDEN

Papst Franziskus, der am 14. Februar wegen einer schweren Bronchitis in das Gemelli-Krankenhaus in Rom eingeliefert und dort 38 Tage lang wegen einer beidseitigen Lungenentzündung behandelt worden war, wurde am 23. März entlassen.

Es war mitgeteilt worden, dass der Papst nach seiner Entlassung eine zweimonatige Genesungsphase einhalten müsse.

Prof. Sergio Alfieri, einer der Ärzte von Papst Franziskus, erklärte am 25. März gegenüber der Zeitung Corriere della Sera, dass der Papst während seines Krankenhausaufenthalts zweimal dem Tod von der Schippe gesprungen sei.

Kardinal Joseph Farrell hatte heute Morgen in einer Erklärung bekannt gegeben, dass Papst Franziskus um 07.35 Uhr Ortszeit verstorben sei.


Nachrichtenquelle: AA

Katholisch Kirche Papst Franziskus Papst