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Sicherheitsmitarbeiter nach 8 Tagen unter Trümmern bei Erdbeben in Venezuela lebend gerettet

Der 44-jährige Sicherheitsmitarbeiter Hernan Alberto Gil Flores wurde nach den Erdbeben vom 24. Juni in Venezuela aus den Trümmern eines eingestürzten Einkaufszentrums gerettet; er wurde bei einer Operation der chilenischen Feuerwehr aus 9 Metern Tiefe lebend geborgen.

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Die Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5, die sich am 24. Juni in Venezuela nacheinander ereigneten, verursachten im Bundesstaat La Guaira massive Zerstörungen. Der 44-jährige Sicherheitsmitarbeiter Hernan Alberto Gil Flores, der in den Trümmern des Parkhauses eines eingestürzten Einkaufszentrums in der Region eingeschlossen war, wurde am 8. Tag nach tagelanger, akribischer Arbeit der chilenischen Feuerwehrteams lebend gerettet.

Flores wurde aus einer Tiefe von etwa 9 Metern unter den Trümmern geborgen. Auf den Aufnahmen des Rettungseinsatzes war zu sehen, wie die Teams zum ersten Mal Sichtkontakt zu Flores aufnahmen und er seine Finger durch eine schmale Lücke zwischen dicken Betonblöcken und Schutt streckte. Die chilenische Feuerwehr erklärte, dass sie Flores während des gesamten Einsatzes mit Wasser, Nahrung und Medikamenten versorgt habe; Flüssigkeiten seien mithilfe von Schläuchen und Spritzen verabreicht worden.

Die Ehefrau von Flores, Usbimar Gonzales, äußerte ihre Gefühle zu der wundersamen Rettung wie folgt: "Als ich erfuhr, dass er am Leben ist, sah ich einen Lichtblick. Er hat wie ein Held durchgehalten." Gonzales fügte hinzu, dass auch ihre Kinder zu Hause auf ihren Vater warteten.

Sebastian Mocorquer vom Team der Vereinten Nationen für Katastrophenbewertung und -koordinierung (UNDAC) erklärte, dass Rettungen, die sieben Tage nach einem Erdbeben durchgeführt werden, als "außergewöhnliche Situation" betrachtet werden könnten. Experten zufolge gilt das kritische "goldene Zeitfenster", in dem Überlebende unter Trümmern gefunden werden können, im Allgemeinen als die ersten drei Tage; nach diesem Zeitraum sinkt die Wahrscheinlichkeit, ohne Wasserquelle zu überleben, rapide.

Während die Such- und Rettungsarbeiten in Venezuela nach den Erdbeben ununterbrochen fortgesetzt werden, unterstützen auch Teams aus verschiedenen Ländern der Welt die Operationen.


Nachrichtenquelle : 12punto