Wahlkrise in Venezuela: Brisante Behauptung der Oppositionsführerin
Die Oppositionsführerin Machado, die behauptet, die Wahl in Venezuela gewonnen zu haben, erklärte: "Wir haben 73,20 Prozent der Stimmen erhalten, und diese Ergebnisse zeigen, dass unser Kandidat Gonzalez gewonnen hat. Der Vorsprung war sehr groß und wir haben in allen Bundesstaaten Venezuelas einen erdrutschartigen Sieg errungen."
In Venezuela behauptet die Oppositionsführerin Maria Corina Machado, dass sie laut den ihnen vorliegenden Protokollen die Präsidentschaftswahl mit 73 Prozent gewonnen hätten.
In einer Erklärung gegenüber Pressevertretern in der Parteizentrale in der Hauptstadt Caracas argumentierte Machado, dass die vom Nationalen Wahlrat (CNE) bekannt gegebenen Wahlergebnisse nicht korrekt seien.
Machado behauptete, dass der Kandidat der Vereinigten Demokratischen Plattform (PUD), Edmundo Gonzalez, die Wahl gewonnen habe, und erklärte: "Wir haben 73,20 Prozent der Stimmen erhalten, und diese Ergebnisse zeigen, dass unser Kandidat Gonzalez gewonnen hat. Der Vorsprung war sehr groß und wir haben in allen Bundesstaaten Venezuelas einen erdrutschartigen Sieg errungen."
Machado behauptete, dass Präsident Nicolas Maduro laut den vorliegenden Protokollen 2.729.256 Stimmen erhalten habe, während ihr eigener Kandidat Gonzalez 6.275.182 Stimmen erzielt habe.
Unterdessen herrschte in den Straßen und Alleen der Hauptstadt Caracas den Tag über Stille, während Einkaufszentren und Geschäfte geschlossen blieben.
Der Venezolaner Ricardo Rodriguez erklärte in einer Stellungnahme, er glaube, dass die Wahlen auf zuverlässige Weise durchgeführt wurden.
Rodriguez wies darauf hin, dass es in Venezuela zur Gewohnheit geworden sei, Wahlergebnisse anzufechten, und sagte: "Die Menschen haben also für den Präsidenten gestimmt, den sie sehen wollten. Die Menschen protestieren gegen Ergebnisse, die sie sich nicht gewünscht haben, und reagieren auf die Regierung."
Der Taxifahrer Freedy Gill berichtete hingegen, dass die Wahlergebnisse bei ihnen eine "große" Enttäuschung ausgelöst hätten und sie diese Ergebnisse "absolut" nicht erwartet hätten.
Der Venezolaner Eduardo Lopez erklärte, dass jeder seine Wahl "frei" getroffen habe, und sagte: "Ich denke, dass die Wahlen wie ein Fest der Demokratie abgelaufen sind. Niemand hat jemanden gezwungen und jeder hat den Kandidaten gewählt, den er sich wünschte. Maduro hat trotz der wirtschaftlichen Sanktionen und des Drucks seine Arbeit ordentlich gemacht."
Nachrichtenquelle: AA
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