Nach Goldman-Warnung: Kupfer testet Höchststand
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die US-Notenbank (Fed) ist gestiegen. Nachdem Goldman Sachs zudem vor zunehmenden Angebotsengpässen gewarnt hatte, überschritt der Kupferpreis die Marke von 10.000 US-Dollar pro Tonne.
Metalle verzeichneten einen breiteren Anstieg bei Risikoanlagen, nachdem schwache US-Arbeitsmarktdaten die Spekulationen über Zinssenkungen der Fed in diesem Jahr erneut befeuert hatten.
Der Kupferpreis testete am zweiten Handelstag der Woche die Marke von 10.000 Dollar, bevor er auf 9.736 Dollar zurückfiel.
GEGENWIND FÜR KUPFER...
Die Schwierigkeiten der weltweiten Minen, die steigende Nachfrage zu decken, sowie die Aussicht auf eine Lockerung der Fed-Politik verstärken den Gegenwind für Kupfer. An den US-Swapprozessmärkten stieg die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Fed bis zum Jahresende von 40 Prozent Ende April auf 53 Prozent.
Goldman Sachs hob das Preisziel für das Jahresende von 10.000 Dollar auf 12.000 Dollar pro Tonne an.
Die Analysten der Bank, darunter Nicholas Snowdon, erklärten in einer veröffentlichten Notiz: „Wir gehen weiterhin davon aus, dass es ab 2024 zu einem Übergang hin zu offenen und zunehmenden Metalldefiziten kommen wird.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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