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Neue Sicherheitsära im Bankwesen: Kritische Warnung für infizierte Geräte

Russland wird ab dem 1. März 2027 Kartenzahlungen und Geldtransfers von Geräten blockieren, auf denen Schadsoftware erkannt wurde.

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Veröffentlicht: 12.08.2026 09:17 Aktualisiert: 12.08.2026 09:17
Neue Sicherheitsära im Bankwesen: Kritische Warnung für infizierte Geräte

Während die Sicherheitsvorkehrungen im Bankwesen gegen Cyberbetrug und Datendiebstahl verschärft werden, bereitet sich Russland auf eine neue Praxis für Finanztransaktionen vor. Banken im Land werden in der Lage sein, Schadsoftware auf Geräten zu erkennen, die Kunden für Transaktionen über mobile Apps und Online-Banking nutzen.

Die vom Ministerium für innere Angelegenheiten der Russischen Föderation, Abteilung für die Bekämpfung der illegalen Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, angekündigte Regelung soll am 1. März 2027 in Kraft treten. Demnach werden bestimmte Finanztransaktionen von Nutzern, deren Gerät mit Viren, Spyware oder ähnlicher Schadsoftware infiziert ist, automatisch abgelehnt.

Im Rahmen der neuen Anwendung können Kartenzahlungen, elektronische Geldtransfers und Transaktionen über das Schnellzahlungssystem aus Sicherheitsgründen blockiert werden. Ziel ist es, Betrugsversuche zu verhindern, die über kompromittierte oder riskante Geräte durchgeführt werden.

In der Türkei nutzen Banken bereits ähnliche Sicherheitsebenen im Rahmen der „Verordnung über Informationssysteme und elektronische Bankdienstleistungen von Banken“ der BDDK. Mobile Banking-Anwendungen können Transaktionen stoppen oder zusätzliche Authentifizierungen anfordern, wenn sie neben Schadsoftware auch Sicherheitsrisiken wie unbefugten Zugriff oder Root-/Jailbreak-Versuche erkennen.

Banken können zudem die Nutzung von Mobile Banking einschränken, wenn ein verdächtiges Gerät, ein ungewöhnlicher Standort oder ein riskanter Zugriff festgestellt wird. Somit wird die Sicherheit der persönlichen Geräte der Nutzer zu einem immer entscheidenderen Faktor bei der Genehmigung von Finanztransaktionen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Schlagwörter

Bankwesen Cybersicherheit Russland BDDK Mobiles Banking Schadsoftware