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Warnung von Ökonom İnan Mutlu: „Da nähert sich etwas“

Der Ökonom İnan Mutlu, der in Wirtschaftskreisen für seine datengestützten Analysen bekannt ist, hat mit eindrucksvollen Grafiken eine kritische Warnung für die türkische Wirtschaft ausgesprochen. Mutlu argumentiert, dass der Vorteil durch sinkende globale Energiepreise nun ende, und behauptet, dass das Wirtschaftsprogramm unter der Leitung von Finanzminister Mehmet Şimşek vor einer harten Prüfung stehe.

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Warnung von Ökonom İnan Mutlu: „Da nähert sich etwas“

ISTANBUL – Der Ökonom İnan Mutlu behauptete in einer Analyse auf seinem Social-Media-Account, dass die türkische Wirtschaft vor dem Risiko einer „ernsthaften Zerstörung“ stehe. Unter Verwendung des berühmten Zitats „Da nähert sich etwas“ wies Mutlu darauf hin, dass sich die Verschlechterung der Inflations- und Kostengleichgewichte vertiefen werde.

„DIE ENERGIEPREISE WAREN DER RÜCKHALT“

Mutlu, der die bisherige Leistung von Minister Mehmet Şimşek auf externe Faktoren zurückführt, äußerte sich wie folgt:

„Mehmet Şimşek hat von den weltweit sinkenden Energiepreisen profitiert, doch nun ist dieser Vorteil aufgebraucht. Da nähert sich tatsächlich etwas.“

Diese Kritik von Mutlu stellt die Behauptung auf, dass der Desinflationsprozess unter der Führung von Şimşek weitgehend dank der günstigen Konjunktur auf den globalen Energiemärkten aufrechterhalten werden konnte.

ZEIGT DIE GRAFIK DIE GEFAHR?

Die Grafik, die İnan Mutlu als Grundlage für seine Analyse aus Daten des türkischen Statistikamtes (TÜİK) zusammengestellt hat, verdeutlicht die Schere zwischen dem Verbraucherpreisindex (VPI) und dem Erzeugerpreisindex für Energie aus dem Ausland (YD-ÜFE).

Laut den Daten in der Grafik:

Kostenexplosion: Es ist zu sehen, dass die YD-ÜFE-Energiekosten, die in der Grafik als rote Linie dargestellt sind, nach einer langen Phase auf negativem oder niedrigem Niveau ab März 2026 einen dramatischen Sprung um 88,9 % gemacht haben.

Risiko der Übertragung auf den VPI: Trotz des Versuchs des VPI, der als blaue Linie dargestellt ist, sich bei einem Niveau von 30,9 % zu stabilisieren, wird prognostiziert, dass dieser massive Anstieg der Energiekosten („das Objekt“) einen großen Druck auf die Verbraucherpreise ausüben wird.


SCHWIERIGE WENDE FÜR DIE WIRTSCHAFTSFÜHRUNG

Analysen von Wirtschaftsredakteuren zufolge zeigt dieses Bild, dass das Risiko einer „importierten Kosteninflation“ zurückgekehrt ist. Mutlus Warnung deutet darauf hin, dass das Leistungsbilanzdefizit und die Inflation, die bisher durch den Rückgang der Energiepreise ausgeglichen wurden, mit dem Wegfall dieses „Schutzschildes“ wieder mit strukturellen Problemen konfrontiert sein werden.

Laut Ökonom Mutlu ist die größte Frage für die Märkte, wie widerstandsfähig die aktuelle Zins- und Straffungspolitik der Wirtschaftsführung gegenüber diesem neuen Kostenschock sein wird, während die Ära der niedrigen Energiekosten endet.


Nachrichtenquelle: 12punto

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