Signal für Preiserhöhungen bei Rechnungen? Kritische Erklärung von Minister Bayraktar: 'Ich hoffe, dass...'
Der Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Alparslan Bayraktar, erklärte, man hoffe, dass in diesem Jahr keine Notwendigkeit für neue Preiserhöhungen bei Kraftstoffen und Erdgas auf die Tagesordnung komme.
Der Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Alparslan Bayraktar, sprach auf dem in Antalya veranstalteten Gipfel zur Regulierung und zum Wettbewerb auf den Energiemärkten und wies auf die Auswirkungen regionaler Konflikte auf die Energiemärkte hin.
Minister Bayraktar betonte, dass es aufgrund des Krieges im Nahen Osten weltweit zu einer erheblichen Verknappung des Erdölangebots komme, und sagte: „Derzeit gibt es weltweit ein Problem bei der Erdölversorgung von 11 Millionen Barrel pro Tag, und das ist keine zu unterschätzende Zahl.“ Bayraktar erklärte, dass die Volatilität auf den globalen Ölmärkten auf eine Angebotskrise zurückzuführen sei und dass man auf den Märkten täglich unterschiedliche Erklärungen und Reaktionen sehe.
Bayraktar erläuterte, dass die Auswirkungen des Krieges in verschiedenen Ländern unterschiedlich stark zu spüren seien; insbesondere Asien sei aufgrund seiner Abhängigkeit von Erdöl, das durch die Straße von Hormus transportiert wird, stärker betroffen.
Für die Türkei sehe man derzeit kein Risiko in Bezug auf die Versorgungssicherheit bei Erdöl, Kraftstoffen und Erdgas. Er erklärte, dass die Türkei ihr Erdgas-Versorgungsportfolio diversifiziert habe und es daher bei Erdgas keine Probleme gebe.
'ICH HOFFE, DASS...'
Minister Bayraktar teilte mit, dass das angewandte gleitende Preissystem (Eşel-Mobil-System) das Finanzministerium bis Ende des Jahres 600 Milliarden Lira kosten werde und dass bei einer Fortsetzung des Krieges eine ähnliche Belastung bei Strom und Erdgas entstehen könne. „Wir haben die Auswirkungen des Krieges auf die Preise noch nicht weitergegeben. In den letzten drei Jahren beliefen sich die Kosten der Subventionen für Erdgas und Strom nach aktuellen Zahlen auf etwa 1,85 Billionen Lira. Wir gehen davon aus, dass die Unterstützung auch in diesem Jahr fortgesetzt wird. Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr keine neuen Preisanpassungen vornehmen müssen“, sagte er.
Bayraktar berichtete zudem, dass die Energieexplorationsarbeiten in Libyen und verschiedenen anderen Ländern andauerten und diese Arbeiten auch in der kommenden Zeit fortgesetzt würden. Er fügte hinzu, dass neue Ausschreibungen für Gebiete mit erneuerbaren Energiequellen (YEKA) bis Oktober abgeschlossen sein sollen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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