Iran schickt Forschungssatelliten ins All
Berichten zufolge hat der Iran einen neuen Forschungssatelliten ins All geschickt und diesen erstmals erfolgreich in einer Umlaufbahn in 750 Kilometern Höhe platziert.
Wie das iranische Staatsfernsehen berichtete, wurde der Forschungssatellit namens "Sureyya" mit der Trägerrakete Kaim-100 in einer Zeremonie ins All befördert, an der unter anderem der Oberbefehlshaber der Revolutionsgarden, Hossein Salami, sowie weitere hochrangige Militärvertreter teilnahmen.
Es wurde mitgeteilt, dass der von der iranischen Weltraumbehörde hergestellte Fernerkundungssatellit nach dem Start erfolgreich in einer Umlaufbahn in 750 Kilometern Höhe positioniert wurde.
KANN 100 KG NUTZLAST BEFÖRDERN
Der iranische Minister für Kommunikation und Informationstechnologie, Isa Zarepur, erklärte: "Die Kaim-100-Rakete, die eine Nutzlast von bis zu 100 Kilogramm befördern kann, hat eine Forschungslast von etwa 50 Kilogramm in eine Umlaufbahn in 750 Kilometern Höhe gebracht."
Der iranische Minister wies darauf hin, dass die vom Iran gestarteten Satelliten damit erstmals eine Umlaufbahn in 750 Kilometern Höhe erreicht hätten. Die Feststoff-Trägerrakete Kaim-100 der Revolutionsgarden hatte bereits im November 2022 erfolgreich einen suborbitalen Testflug absolviert.
Die USA und ihre westlichen Verbündeten behaupten, dass die ballistischen Raketenaktivitäten des Iran gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates verstoßen und dass der Iran "sein Programm für Interkontinentalraketen, das den Nahen Osten und Europa bedroht, hinter seinen Satellitenaktivitäten verbirgt".
Der Iran hingegen argumentiert, dass die entwickelten Raketen konventionell seien und im Einklang mit der UN-Sicherheitsratsresolution 2231 stünden, welche das Atomabkommen unterstützt.
Nachrichtenquelle: AA
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