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James Webb fotografiert „Katzenschwanz“ im Weltraum

Der „Katzenschwanz“ in Beta Pictoris wurde vom James-Webb-Weltraumteleskop entdeckt und abgebildet.

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James Webb fotografiert „Katzenschwanz“ im Weltraum

Das James-Webb-Weltraumteleskop hat nun Bilder eines staubigen „Katzenschwanzes“ in dem jungen Planetensystem Beta Pictoris aufgenommen. Dieses System, das nur 63 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt, ist seit Jahrzehnten Ziel von Beobachtungen und ein faszinierender Ort für Wissenschaftler. Und es gibt gute Gründe, warum das System so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.

KOMPLEXE STERNENUMGEBUNG

Wie Chip berichtet, ist die von Webb entdeckte Formation, die einem Katzenschwanz ähnelt, nur eine von mehreren neuen Strukturen, die das Interesse der Astronomen geweckt haben. Eine neue Komposition des Forschungsteams zeigt den Katzenschwanz um die bereits zuvor entdeckten Haupt- und Sekundär-Trümmerscheiben herum in einem unglaublichen Detailgrad.

Insgesamt geben Astronomen an, dass die Ergebnisse der Beta-Pictoris-Beobachtungen, die Webb mit seiner Nahinfrarotkamera (NIRCam) und dem Mittelinfrarot-Instrument (MIRI) gesammelt hat, ihre Erwartungen übertroffen haben. Wie die Hauptautorin der neuen Studie, Isabel Rebollido, erklärte: „Beta Pictoris ist eine Trümmerscheibe, die alles hat. Sie besitzt einen wirklich hellen, nahen Stern, den wir sehr gut untersuchen können, sowie eine komplexe sternnahe Umgebung, die aus einer Mehrkomponentenscheibe, exogenen Kometen und zwei abgebildeten Exoplaneten besteht.“

Darüber hinaus sagt Rebollido, dass das Team nicht erwartet hatte, dass Webb zwei verschiedene Arten von Material in dem System finden würde. MIRI zeigt jedoch deutlich, dass das Material im Katzenschwanz und in der sekundären Trümmerscheibe heißer ist als das in der Hauptscheibe, was das Interesse der Wissenschaftler geweckt hat.

In dem auf der 243. Tagung der American Astronomical Society vorgestellten Artikel betonten die Astronomen, dass dieser Schweif und sein Ursprung wichtige Punkte seien, die auch für zukünftige Forschungen untersucht werden müssten. Das jüngste Treffen fand in New Orleans, Louisiana, statt und hob viele der Erfolge hervor, die Wissenschaftler im vergangenen Jahr bei der Weltraumforschung und bei Untersuchungen erzielt haben.

Die Entdeckung dieses Katzenschwanzes in Beta Pictoris zeigt einmal mehr, warum es so wichtig ist, bereits untersuchte Orte erneut zu besuchen, um alle Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln.


Nachrichtenquelle: 12punto

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