Entscheidung der Opposition zur Zwangsverwaltung: Teilnahme an Parlamentsarbeit ausgesetzt
Nach der Einsetzung von Zwangsverwaltern in Esenyurt sowie in Batman, Halfeti und Mardin hat die Opposition einen neuen Schritt unternommen. Die Abgeordneten der CHP und der DEM-Partei haben beschlossen, aus Protest gegen die aktuellen Entwicklungen nicht an der Arbeit im Parlament teilzunehmen.
Nach der Verhaftung und Inhaftierung des Bürgermeisters von Esenyurt, Ahmet Özer, und der Einsetzung eines Zwangsverwalters an seiner Stelle, erreichten heute Morgen weitere Nachrichten über Zwangsverwaltungen die Gemeinden Mardin, Batman und Halfeti. Das Innenministerium gab die Einsetzung von Zwangsverwaltern in den drei Kommunen bekannt und enthob die amtierenden Bürgermeister ihrer Ämter.
Die CHP und die DEM-Partei, die von den Zwangsverwaltungen betroffen sind, haben beschlossen, aus Protest gegen diese Entwicklungen nicht an der Arbeit im Parlament teilzunehmen. Demnach werden die Abgeordneten beider Parteien an keinerlei Sitzungen teilnehmen, einschließlich der Arbeit im Planungs- und Haushaltsausschuss sowie im Plenum.
Darüber hinaus kündigte die DEM-Partei an, ihre Fraktionssitzung aufgrund der Einsetzung von Zwangsverwaltern anstelle der gewählten Bürgermeister vom Parlament nach Mardin zu verlegen.
Die Ko-Vorsitzenden der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan und Tülay Hatimoğulları, werden nach Batman und Mardin reisen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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