Erste Anhörung im Prozess um die „3. Juli“-Manipulation gegen Fenerbahçe hat begonnen
Der Fenerbahçe-Club forderte in der ersten Anhörung des Schadensersatzprozesses, den er gegen das Innenministerium wegen der Schäden während des Manipulationskomplotts vom 3. Juli 2011 eingereicht hat, den Ausgleich seiner materiellen und immateriellen Verluste.
Fenerbahçe SK hat die erste Anhörung in dem Prozess abgehalten, den der Club gegen die Staatsanwaltschaft und die Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit dem „Manipulationskomplott“ vom 3. Juli 2011 eingereicht hat.
In einer diesbezüglichen Erklärung des Fenerbahçe-Clubs heißt es:
Die erste Anhörung des Prozesses, den unser Club gegen das Innenministerium der Republik Türkei wegen der Schäden eingereicht hat, die durch die als „schweres Dienstverschulden“ einzustufenden Verwaltungsakte und Handlungen von Staatsanwaltschafts- und Polizeibeamten während der am 3. Juli 2011 begonnenen Komplottermittlungen entstanden sind, fand heute statt.
Nach der Anhörung, an der auch unsere für Rechtsangelegenheiten zuständigen Vorstandsmitglieder Fethi Pekin und Ali Alper Alpoğlu teilnahmen, äußerte sich unser Clubanwalt Erden Gürden gegenüber Fenerbahçe TV zur ersten Anhörung.
Unser Clubanwalt Erden Gürden erklärte, dass sie dem Gericht das FETÖ-Komplott, die Aktivitäten der Terrororganisation und die dadurch entstandenen Schäden für unseren Club dargelegt hätten, und äußerte sich wie folgt:
„Wie Sie wissen, hatten wir beim Verwaltungsgericht eine ernsthafte Schadensersatzklage gegen das Innenministerium eingereicht. Das Verwaltungsgericht entschied, dass die Schwurgerichte für diesen Fall zuständig seien, und wies das 6. Schwurgericht İstanbul Anadolu als zuständig zu. Wir haben heute, am 7. November, unsere Anhörung vor dem 6. Schwurgericht wahrgenommen. Das Finanzministerium sowie das Innenministerium waren ebenfalls anwesend. Gleichzeitig nahmen unsere Vorstandsmitglieder Fethi Pekin und Ali Alper Alpoğlu an der Anhörung teil. Wir haben hier das FETÖ-Komplott, die Aktivitäten der Terrororganisation und die Schäden, die wir dadurch erlitten haben, noch einmal mündlich dargelegt. Wir haben den Ausgleich aller materiellen und immateriellen Schäden gefordert. Wir haben sowohl die Schäden durch die Nichtteilnahme an der Champions League 2011-2012 als auch unsere Schäden für 2014-2015 geltend gemacht. Das Gericht nahm unsere Forderungen sehr ernst und verwies die Akte gemäß unseren Anträgen an einen Sachverständigen. Die Sachverständigen werden nun unsere Schäden prüfen und auch in unseren Club kommen. Das heißt, sie werden unsere Schäden wie Sponsoring-Verluste oder die Verluste durch die Nichtteilnahme an der Champions League berechnen… Wir hoffen, dass sie anschließend einen angemessenen Schadensersatz zusprechen werden.“
Kulübümüzün Türkiye Cumhuriyeti İçişleri Bakanlığı’na 3 Temmuz 2011 tarihinde başlayan kumpas soruşturması sırasında, savcılık ve emniyet mensuplarının ‘ağır hizmet kusuru’ niteliğindeki idari işlem ve eylemleri dolayısıyla uğramış olduğu zararlar sebebiyle açtığı davanın ilk… pic.twitter.com/7eX8BQwpsW
— Fenerbahçe SK (@Fenerbahce) November 7, 2024
Nachrichtenquelle: 12punto
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