Kritische Behauptung zur Entscheidung über Ekrem İmamoğlu: Könnte heute verkündet werden!
Der Journalist Fatih Altaylı hat Behauptungen in die öffentliche Debatte eingebracht, wonach im Zusammenhang mit dem sogenannten „Ahmak-Prozess“ (Dummkopf-Prozess) gegen Ekrem İmamoğlu in den politischen Kreisen Ankaras heute eine Entscheidung fallen könnte.
Der Journalist Fatih Altaylı hat Behauptungen in die öffentliche Debatte eingebracht, wonach im Zusammenhang mit dem sogenannten „Ahmak-Prozess“ gegen Ekrem İmamoğlu in den politischen Kreisen Ankaras heute eine Entscheidung fallen könnte. Gegen İmamoğlu war zuvor eine Haftstrafe von 2 Jahren, 7 Monaten und 15 Tagen sowie ein politisches Betätigungsverbot verhängt worden.
KRITISCHE BEHAUPTUNG VON ALTAYLI
Der Journalist Fatih Altaylı hat eine wichtige Behauptung zum „Ahmak-Prozess“, in dem sich der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, verantworten muss und in dem ein politisches Betätigungsverbot gefordert wird, öffentlich gemacht. Altaylı erklärte über seinen Social-Media-Account, dass es in den politischen Kreisen Ankaras wichtige Entwicklungen bezüglich der Entscheidung über İmamoğlu gebe.
Ankara kulislerinde İmamoğlu kararının bugün açıklanabileceği konuşuluyor.
— Fatih Altayli ?????? (@fatihaltayli) 25. September 2024
DAS GEGEN İMAMOĞLU VERHÄNGTE STRAFMASS UND DER PROZESSVERLAUF
In der ersten Instanz des Prozesses vor dem 7. Strafgericht erster Instanz von Istanbul Anadolu wurde İmamoğlu zu einer Haftstrafe von 2 Jahren, 7 Monaten und 15 Tagen sowie zu einem politischen Betätigungsverbot verurteilt. Diese Entscheidung wurde vor das Berufungsgericht (İstinaf Mahkemesi) gebracht. Laut Altaylı wird in Ankara darüber gesprochen, dass diese Entscheidung heute verkündet werden könnte.
Der Prozess wird derzeit vor dem Berufungsgericht verhandelt, das eine Stufe unter dem Kassationshof (Yargıtay) steht, welcher in der Türkei als „Revisionsgericht“ fungiert.
WAS WAR GESCHEHEN?
Gegen den İBB-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu war ein Verfahren wegen angeblicher Beleidigung der Mitglieder des Hohen Wahlrats (YSK) eingeleitet worden, nachdem er auf eine Aussage des Innenministers Süleyman Soylu reagiert hatte, die dieser nach der Annullierung der Wahlen vom 31. März 2019 durch den YSK getätigt hatte.
İmamoğlu hatte auf eine Frage eines Journalisten zu einer Rede von Innenminister Süleyman Soylu reagiert, in der dieser ohne Namen zu nennen gesagt hatte: „Ich sage es dem Dummkopf, der nach Europa geht und die Türkei dort anklagt. Dieses Volk wird dich dafür bezahlen lassen.“ İmamoğlu hatte daraufhin geantwortet: „Wenn wir uns ansehen, wer die Wahl am 31. März annulliert hat und wo wir in den Augen der Welt und Europas stehen, wenn wir uns die Dinge ansehen, die passiert sind, dann sind diejenigen, die die Wahl am 31. März annulliert haben, die Dummköpfe. Darauf sollten sie sich erst einmal konzentrieren.“ Aufgrund dieser Äußerung erstattete der damalige Vorsitzende des YSK, Sadi Güven, Anzeige wegen Beleidigung seiner Person und der amtierenden Ratsmitglieder.
Aufgrund der Anzeige wurde ein Verfahren gegen İmamoğlu eröffnet, das mit der Verurteilung zu 2 Jahren, 7 Monaten und 15 Tagen Haft sowie einem politischen Betätigungsverbot endete.
Nachrichtenquelle: 12punto
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