Vorwurf der Waffenlieferungen an Israel: Land, das Deutschland verklagt hat, schließt Botschaft
Nicaragua, das Deutschland beschuldigt, durch Waffenlieferungen an Israel am Völkermord im Gazastreifen mitschuldig zu sein, hat seine Botschaft in Berlin geschlossen.
Informationen auf der Website des deutschen Auswärtigen Amtes zufolge hat Nicaragua seine Botschaft in Berlin geschlossen.
Berichten der deutschen Presse zufolge hat das Land diese Entscheidung nach der Klage getroffen, die es vor dem Internationalen Gerichtshof gegen Deutschland eingereicht hatte.
Es wurde mitgeteilt, dass sich die Botschaft Nicaraguas in Österreich um konsularische Angelegenheiten und andere Anfragen aus Deutschland kümmern wird.
VORWURF DES 'VÖLKERMORDES'
In den Berichten heißt es, dass sich etwa 250 nicaraguanische Staatsbürger in Deutschland aufhalten und etwa 1000 deutsche Staatsbürger in Nicaragua leben.
Nicaragua wirft Deutschland vor, durch die Bereitstellung von Waffen an Israel zum Völkermord im Gazastreifen beizutragen.
Nicaragua fordert zudem den sofortigen Stopp deutscher Waffenlieferungen an Israel sowie die Wiederaufnahme der Zahlungen an das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA).
Nachrichtenquelle: AA
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