50 Personen bei Razzia gegen die Stadtverwaltung Istanbul festgenommen: Nuri Aslan verweist auf Kanal Istanbul
Der stellvertretende Bürgermeister von Istanbul, Nuri Aslan, äußerte sich zu der Razzia gegen die Stadtverwaltung (İBB), bei der heute Morgen 50 Personen festgenommen wurden: "Diese Kollegen arbeiteten daran, Verwaltungsentscheidungen für den Sazlıdere-Staudamm umzusetzen. Unsere Kollegen verteidigten die Wassersicherheit der Stadt. Die Bürger in Istanbul können beruhigt sein, wir sind weiterhin im Dienst."
Im Rahmen einer Untersuchung gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) wurde in drei Provinzen eine gleichzeitige Razzia in den frühen Morgenstunden durchgeführt. Von den 53 Personen, gegen die Haftbefehle erlassen wurden, konnten 50 festgenommen werden.
Der stellvertretende Bürgermeister von Istanbul (İBB), Nuri Aslan, gab eine Erklärung zu der Razzia ab, die am Morgen gegen die İBB durchgeführt wurde.
"EIN BESORGNISERREGENDES BILD"
Aslan betonte, dass der Generaldirektor der İSKİ, Doç. Dr. Şafak Başa, und seine Kollegen daran arbeiteten, wirksame Maßnahmen gegen die unkontrollierte Bebauung im Einzugsgebiet des Sazlıdere-Staudamms zu ergreifen, und erklärte: "Wir sind zutiefst betrübt darüber, dass unsere Teams, die in für Istanbul lebenswichtigen Bereichen wie Stadtplanung, Infrastruktur und Katastrophenmanagement arbeiten, auf diese Weise ins Visier genommen werden. Sie verteidigten die Wassersicherheit der Stadt gegen Projekte, die Sazlıdere in Zukunft bedrohen könnten. Der Sazlıdere-Staudamm ist nicht nur für das heutige Istanbul von entscheidender Bedeutung, sondern auch eine strategische Wasserquelle, die bei einer Umsetzung umstrittener Projekte wie Kanal Istanbul vom Verschwinden bedroht ist. Die Behinderung dieser Bemühungen stellt ein besorgniserregendes Bild für das Recht Istanbuls auf Wasser und seine ökologische Zukunft dar."
"WIR STEHEN HINTER DEN FESTGENOMMENEN"
"Diese Entwicklungen führen nicht nur zu individuellen Benachteiligungen, sondern schaden auch dem institutionellen Betrieb der Stadtverwaltung Istanbul und den Dienstleistungen, die der Stadtbevölkerung angeboten werden", sagte Aslan und fuhr fort:
"Die Festnahmen in den frühen Morgenstunden verursachen auch schwere traumatische Auswirkungen auf die Familien. Dabei sind all diese Beamten verantwortungsbewusste Personen, die bereit sind, bei einer Vorladung auszusagen. Wir als Stadtverwaltung Istanbul stehen an der Seite der Familien unserer festgenommenen Führungskräfte. Als Institution haben wir unsere volle Unterstützung."
Die vollständige Erklärung von Aslan lautet wie folgt:
"Am 19. März wurden unser Bürgermeister von Istanbul, Herr Ekrem İmamoğlu, und seine Kollegen festgenommen und anschließend inhaftiert. Heute Morgen wurden Haftbefehle gegen unsere Führungskräfte und Fachkräfte vollstreckt, die in verschiedenen Einheiten unserer Gemeinde tätig sind. Wir sind zutiefst betrübt darüber, dass unsere Teams, die in für Istanbul lebenswichtigen Bereichen wie Stadtplanung, Infrastruktur und Katastrophenmanagement arbeiten, auf diese Weise ins Visier genommen werden. Diese Kollegen führen ihre Aufgaben vollständig im rechtlichen Rahmen und unter Berücksichtigung des öffentlichen Interesses aus. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu individuellen Benachteiligungen, sondern schaden auch dem institutionellen Betrieb der Stadtverwaltung Istanbul und den Dienstleistungen, die der Stadtbevölkerung angeboten werden. Die Festnahmen in den frühen Morgenstunden verursachen auch schwere traumatische Auswirkungen auf die Familien. Dabei sind all diese Beamten verantwortungsbewusste Personen, die bereit sind, bei einer Vorladung auszusagen. Wir als Stadtverwaltung Istanbul stehen an der Seite der Familien unserer festgenommenen Führungskräfte. Als Institution haben wir unsere volle Unterstützung.”
BETONUNG AUF KANAL ISTANBUL
Besonders die Festnahme unseres İSKİ-Generaldirektors, Herrn Şafak Başa, und seiner zuständigen Stellvertreter ist bemerkenswert. Diese Kollegen bereiteten sich darauf vor, Verwaltungsentscheidungen zum Schutz des Sazlıdere-Staudamms, einer der wichtigsten Wasserquellen Istanbuls, umzusetzen. Sie arbeiteten daran, wirksame Maßnahmen gegen die unkontrollierte Bebauung rund um den Staudamm zu ergreifen; sie verteidigten die Wassersicherheit der Stadt gegen Projekte, die Sazlıdere in Zukunft bedrohen könnten. Der Sazlıdere-Staudamm ist nicht nur für das heutige Istanbul von entscheidender Bedeutung, sondern auch eine strategische Wasserquelle, die bei einer Umsetzung umstrittener Projekte wie Kanal Istanbul vom Verschwinden bedroht ist. Die Behinderung dieser Bemühungen stellt ein besorgniserregendes Bild für das Recht Istanbuls auf Wasser und seine ökologische Zukunft dar.
"WIR WERDEN WEITERHIN DIE GERECHTIGKEIT VERTEIDIGEN"
Als Stadtverwaltung Istanbul achten wir heute wie in der Vergangenheit darauf, der Rechtsstaatlichkeit, den demokratischen Werten und dem öffentlichen Gewissen verpflichtet zu bleiben. Wir nutzen alle unsere gesetzlichen Rechte entschlossen; wir setzen unsere Aufgabe fort, Dienstleistungen für die Bevölkerung Istanbuls zu erbringen. Keine Macht wird uns von unserer Entschlossenheit abbringen können, unsere Wasserressourcen, unsere Lebensräume und das öffentliche Interesse zu schützen. Wir werden weiterhin Vernunft, Fairness und Gerechtigkeit verteidigen. Wir laden alle Teile der Gesellschaft ein, in diesem Prozess für Rechtsgrundsätze und das gemeinsame Gewissen einzutreten; wir hoffen, dass der Prozess transparent und fair geführt wird. Die Einwohner Istanbuls können beruhigt sein: Wir sind mit all unseren Führungskräften, unseren Bezirksbürgermeistern und unseren 92.000 Mitarbeitern mit unserer Verantwortung, der Bevölkerung Istanbuls zu dienen, weiterhin im Dienst."
Nachrichtenquelle: 12punto
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