Ahmet Hakans Verteidigung zum „Baby-Mörder“! „Mein Problem liegt nicht bei ihnen…“
Der regierungsnahe Chefredakteur der Hürriyet, Ahmet Hakan, verteidigte sich gegen die Reaktionen auf seinen Artikel mit dem Titel „Drei Einwände gegen diejenigen, die den Prozess durch die Bezeichnung ‚Baby-Mörder‘ torpedieren“, mit den Worten: „Mein Problem liegt nicht bei denen, die den Baby-Mörder als ‚Baby-Mörder‘ bezeichnen. Mein Problem liegt bei denen, die davor zurückschrecken, ein winziger Teil der Lösung zu sein, und sich stattdessen dafür entscheiden, ein riesiger Teil des Problems zu sein.“
Nach dem Treffen zwischen der DEM-Partei und Öcalan stieß Ahmet Hakan auf heftige Kritik, nachdem er in seinem Artikel mit dem Titel „Drei Einwände gegen diejenigen, die den Prozess durch die Bezeichnung ‚Baby-Mörder‘ torpedieren“ über den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, geschrieben hatte: „Den Satz ‚Er ist ein Baby-Mörder. Mit ihm darf kein Kontakt aufgenommen werden‘ zu sagen, ist sehr einfach. Es birgt kein Risiko. Es bringt Applaus. Aber dieser Satz enthält weder Verantwortung noch Hoffnung.“
Hakan verteidigte sich in seinem heutigen Artikel mit dem Titel „Darf man den Baby-Mörder nicht mehr Baby-Mörder nennen?“.
„Mein Problem liegt nicht bei denen, die den Baby-Mörder als ‚Baby-Mörder‘ bezeichnen. Mein Problem liegt bei denen, die davor zurückschrecken, ein winziger Teil der Lösung zu sein, und sich stattdessen dafür entscheiden, ein riesiger Teil des Problems zu sein“, so Hakan in dem entsprechenden Abschnitt seines Artikels:
„Seit einem halben Jahrhundert ist die PKK das größte Übel für dieses Land.
Dieses Übel scheint nun, wenn auch mit großer Verspätung, endlich ein Ende zu finden.
Zumindest ist eine solche Hoffnung entstanden.
Wir betrachten die Konjunktur: Super geeignet.
Darf man den Baby-Mörder nicht mehr Baby-Mörder nennen?
Wir betrachten die Bedingungen: Sehr günstig.
Zudem scheint man dieses Mal aus der Vergangenheit gelernt zu haben.
- Diesmal wird eine Lösung angestrebt, an der auch die Opposition beteiligt sein soll.
- Diesmal ist von einer Lösung die Rede, bei der das Parlament als Adresse genannt wird.
Eine solche Lösung bereits im Keim zu ersticken, indem man der Gesellschaft außer ‚Baby-Mörder‘ kein einziges Argument liefert...
- bedeutet, sich der Verantwortung zu entziehen.
- bedeutet, in der Lösungslosigkeit zu verharren.
- bedeutet, billigen Populismus zu betreiben.
- bedeutet, die Hoffnung zu torpedieren.
Mein Problem liegt nicht bei denen, die den Baby-Mörder als ‚Baby-Mörder‘ bezeichnen.
Mein Problem liegt bei...
denen, die davor zurückschrecken, ein winziger Teil der Lösung zu sein, und sich stattdessen dafür entscheiden, ein riesiger Teil des Problems zu sein.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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