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AKP-Abgeordnete besuchen Ankaragücü: „Man sollte keine Lynchkampagne führen“

Der AKP-Abgeordnete für Ankara, Fuat Oktay, und fünf weitere Abgeordnete haben den Verein MKE Ankaragücü in Ankara besucht. Oktay erklärte: „Man sollte MKE Ankaragücü, einen der Grundpfeiler unserer Republik, keiner Lynchkampagne unterziehen.“

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AKP-Abgeordnete besuchen Ankaragücü: „Man sollte keine Lynchkampagne führen“

Der AKP-Abgeordnete für Ankara, Fuat Oktay, erklärte: „Man sollte MKE Ankaragücü, einen der Grundpfeiler unserer Republik, keiner Lynchkampagne unterziehen.“

Fuat Oktay und die ihn begleitenden AKP-Abgeordneten für Ankara, Jülide Sarıeroğlu, Kurtcan Çelebi, Zeynep Yıldız, Asuman Erdoğan und Fethan Baykoç, besuchten den Verein MKE Ankaragücü in dessen Beştepe-Einrichtungen.

Nach dem Besuch äußerten sich der AKP-Abgeordnete Oktay und der Präsident des MKE Ankaragücü-Clubs, İsmail Mert Fırat, gegenüber der Presse.

„WIR WERDEN DEN PROZESS GENAU VERFOLGEN“

Fuat Oktay betonte, dass ein unerwünschter Vorfall stattgefunden habe, der alle sehr betroffen mache: „Die gesamte türkische Sportwelt, die Fußballwelt, aber auch die gesamte türkische Öffentlichkeit sind bestürzt. Die notwendigen Schritte wurden bereits eingeleitet, aber wir als Abgeordnete aus Ankara sind hier, um sowohl der Führung von MKE Ankaragücü unser Mitgefühl auszusprechen als auch sicherzustellen, dass die Sportwelt und unsere Stadt keinen weiteren Schaden nehmen. Als AKP-Abgeordnete sind wir hier, um zur Einheit, Eintracht und Solidarität der Stadt beizutragen. Alle notwendigen Erklärungen wurden bereits abgegeben. Der rechtliche Prozess läuft. Auch die administrative Aufarbeitung dauert an. Gestern wurden bereits die erforderlichen Erklärungen durch den TFF abgegeben. In unserem internen Gespräch haben wir festgestellt, dass die Führung von MKE Ankaragücü diesbezüglich einige Bedenken hat. Wir sehen, dass es Einwände gibt, und es wurde angekündigt, dass sie vor das Schiedsgericht ziehen werden. Wir werden diesen Prozess genau verfolgen.“

„EINE LYNCHKAMPAGNE WÜRDE UNSERER SPORTWELT SCHADEN“

Oktay wies darauf hin, dass bei Problemen sofort Forderungen nach neuen Gesetzen laut würden, und fügte hinzu:

„Die Arbeiten zu diesem Thema laufen bereits, sowohl in unserem Parlament als auch in den zuständigen Ministerien, und werden fortgesetzt. Dieses Gesetz zur Gewaltprävention auf den Spielfeldern wurde erst kürzlich verabschiedet. Es gibt jedoch auch eine kulturelle und soziale Dimension des Vorfalls. Wir glauben, dass wir genau hier gemeinsam die richtigen Lehren ziehen müssen. Ich denke, dass wir als alle Akteure des Fußballs – mit unseren Sportvereinen, der Klubvereinigung, dem TFF, den Schiedsrichtern, den Medien, den Sportfunktionären, Trainern und Spielern – dies gemeinsam bewältigen können. Das ist eine Frage der Bildung. Dass man sich nach einem einzelnen Vorfall sofort auf einen einzigen Verein einschießt und dies in eine Lynchkampagne verwandelt, ist ein Ansatz, der unserer Sportwelt letztlich nur schaden wird.“

„NOTWENDIGE MASSNAHMEN MÜSSEN ERGRIFFEN WERDEN“

Oktay betonte, dass MKE Ankaragücü auf eine 113-jährige Geschichte zurückblicke: „Ankaragücü ist ein Verein, der von Arbeitern, Meistern und damaligen Schülern der Rüstungsmanufaktur (İmalat-ı Harbiye) gegründet wurde und am Unabhängigkeitskrieg teilgenommen hat. Man sollte MKE Ankaragücü, einen der Grundpfeiler unserer Republik, keiner Lynchkampagne unterziehen. So wie wir jeden unserer Vereine erhalten müssen, ist es notwendig, dass MKE Ankaragücü als ein mit Ankara verwachsener Verein unbeschadet aus dieser Situation hervorgeht, neue Chancen geschaffen werden und die notwendigen Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden.“

Fuat Oktay schloss seine Worte wie folgt:

„Wir als AKP-Abgeordnete haben bereits zum Ausdruck gebracht, dass wir ihnen auf politischer Ebene zur Seite stehen, dass wir an der Seite der Sportwelt stehen und dass Gewalt im Sport, Gewalt auf den grünen Rasenflächen, mit allen Mitteln beseitigt werden muss. Ich möchte hier betonen, dass wir sowohl MKE Ankaragücü als auch der gesamten Sportwelt und allen unseren Vereinen bis zum Ende zur Seite stehen werden und uns bemühen werden, alles in unserer Macht Stehende zu tun.“

Der Präsident des MKE Ankaragücü-Clubs, İsmail Mert Fırat, dankte den Abgeordneten für ihren Besuch und kündigte an, gegen die vom Professionellen Fußball-Disziplinarausschuss (PFDK) gegen MKE Ankaragücü verhängten Strafen Einspruch einzulegen: „Wir werden unsere rechtlichen Schritte einleiten und vor das Schiedsgericht ziehen. Wir werden den weiteren Prozess verfolgen. Wir danken dem Herrn Abgeordneten für seinen Besuch. Wir werden den Prozess weiter begleiten.“

Unterdessen dankten auch der Trainer von MKE Ankaragücü, Emre Belözoğlu, sowie die Mannschaftskapitäne Ali Sowe, Uros Radakovic und Atakan Çankaya den Abgeordneten für ihren Besuch.


Nachrichtenquelle: AA

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