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Bemerkenswerte Erklärung von AKP-Politiker Şamil Tayyar vor dem Erdoğan-Trump-Gespräch! So verteidigt er das „Maduro“-Schweigen

Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar hat vor dem geplanten Telefonat zwischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan und dem US-Präsidenten Donald Trump eine bemerkenswerte Erklärung abgegeben. Tayyar reagierte damit auf die Kritik aus den Reihen der Opposition, wonach Erdoğan sich nicht zu den Vorgängen um Maduro geäußert habe, und erklärte: „Als Bürger ist unser Zorn groß, wir sind wütend und sagen, was uns auf der Zunge liegt. Doch ein Staat wird nicht mit Zorn oder spontanen Gefühlen geführt, sondern mit Vernunft; nationale Interessen stehen im Vordergrund.“

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Bemerkenswerte Erklärung von AKP-Politiker Şamil Tayyar vor dem Erdoğan-Trump-Gespräch! So verteidigt er das „Maduro“-Schweigen

Der venezolanische Präsident Maduro und seine Ehefrau wurden am Samstag bei einer von den USA durchgeführten Operation entführt und nach New York gebracht. Der Angriff der USA auf Venezuela und die Entführung Maduros fanden auch in der Türkei ein breites Echo. 

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel reagierte auf AKP-Generalsekretär und Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit den Worten: „Gestern hast du Maduro verteidigt, heute schweigst du.“

Präsident Erdoğan, der sich bisher nicht zu Maduro geäußert hat, wird heute mit dem US-Präsidenten Donald Trump sprechen. Es wird erwartet, dass bei diesem kritischen Gespräch auch die Ereignisse in Venezuela zur Sprache kommen.

Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar äußerte sich vor dem Erdoğan-Trump-Gespräch über seinen Social-Media-Account.

Tayyar betonte, dass die Operation gegen Maduro ein Akt des Banditentums sei, und verteidigte Erdoğans Schweigen zu dem Thema mit den Worten: „Als Bürger ist unser Zorn groß, wir sind wütend und sagen, was uns auf der Zunge liegt. Doch ein Staat wird nicht mit Zorn oder spontanen Gefühlen geführt, sondern mit Vernunft; nationale Interessen stehen im Vordergrund.“

Tayyar merkte an, dass die Hauptthemen des besagten Gesprächs Gaza und Syrien seien: „Es ist offensichtlich, wie Israel den Friedensprozess in Gaza sabotiert und wie es gegen die Präsenz der Türkei in der Region Widerstand leistet. Das Gleiche gilt für Syrien. Israel stachelt die YPG immer wieder auf. Dieses Gespräch könnte die störende Rolle Israels in Gaza und Syrien beenden.“

Tayyar wies darauf hin, dass auch die Venezuela- und Maduro-Frage zur Sprache kommen könnte, und kommentierte: „Daher ist es in dieser kritischen Phase sehr wertvoll, die Macht der Diplomatie so weit wie möglich zu nutzen, in der Hoffnung, diese sensiblen Probleme zu lösen, anstatt die Beziehungen aus einer spontanen Reaktion heraus abzubrechen. Dass die Türkei in dieser globalen Turbulenz ein Land ist, das am anderen Ende der Leitung, am Verhandlungstisch und vor Ort präsent ist, verdient keine Kritik, sondern Anerkennung.“

Hier ist die vollständige Erklärung von Tayyar:

„Die Maduro-Operation ist Banditentum, ist Raubrittertum.

Als Bürger ist unser Zorn groß, wir sind wütend und sagen, was uns auf der Zunge liegt.

Doch ein Staat wird nicht mit Zorn oder spontanen Gefühlen geführt, sondern mit Vernunft; nationale Interessen stehen im Vordergrund.

Diese Haltung bedeutet nicht, dass man seine Prinzipien aufgibt; es ist eine Frage des Stils, eine Frage der Methode.

Sehen Sie, heute um 16.00 Uhr werden unser Präsident Erdoğan und Trump telefonieren.

Das Hauptthema sind Gaza und Syrien.

Es ist offensichtlich, wie Israel den Friedensprozess in Gaza sabotiert und wie es gegen die Präsenz der Türkei in der Region Widerstand leistet.

Das Gleiche gilt für Syrien. Israel stachelt die YPG immer wieder auf.

Dieses Gespräch könnte die störende Rolle Israels in Gaza und Syrien beenden.

Es ist möglich, dass auch die Maduro-Frage zur Sprache kommt.

Daher ist es in dieser kritischen Phase sehr wertvoll, die Macht der Diplomatie so weit wie möglich zu nutzen, in der Hoffnung, diese sensiblen Probleme zu lösen, anstatt die Beziehungen aus einer spontanen Reaktion heraus abzubrechen.

Dass die Türkei in dieser globalen Turbulenz ein Land ist, das am anderen Ende der Leitung, am Verhandlungstisch und vor Ort präsent ist, verdient keine Kritik, sondern Anerkennung.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Şamil Tayyar Maduro Recep Tayyip Erdoğan Donald Trump Venezuela