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AKP verliert Schiedsverfahren in Paris: İYİ-Parti-Abgeordneter Çömez enthüllt die „Wahrheit“ über die 1,47-Milliarden-Dollar-Strafe

Der Antrag der Türkei auf Aufhebung des Schiedsspruchs über 1 Milliarde 470 Millionen Dollar, den der Internationale Schiedsgerichtshof im Zusammenhang mit Öllieferungen über die Irak-Türkei-Rohölpipeline gefällt hatte, wurde abgelehnt. Nach der Entscheidung äußerte sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ Parti, Turhan Çömez, kritisch zum Prozess und argumentierte, dass die Kosten, die nicht in der Öffentlichkeit thematisiert wurden, nun den Bürgern aufgebürdet würden.

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AKP verliert Schiedsverfahren in Paris: İYİ-Parti-Abgeordneter Çömez enthüllt die „Wahrheit“ über die 1,47-Milliarden-Dollar-Strafe

Die Entscheidung des Schiedsgerichts der Internationalen Handelskammer (ICC), die die Türkei zur Zahlung von rund 1 Milliarde 470 Millionen Dollar verurteilte, nachdem die irakische Zentralregierung geklagt hatte, dass Ölexporte über die Regionale Regierung Kurdistan (KRG) gegen internationale Abkommen verstießen, hat mit der Abweisung der Aufhebungsklage in Paris einen wichtigen Schritt in Richtung Rechtskraft vollzogen.

Die Entscheidung bedeutet, dass der Versuch der Türkei, den Schiedsspruch aufzuheben, erfolglos geblieben ist.

Çömez: Die Bürger werden den Preis für diesen Prozess zahlen

Nach der Entscheidung behauptete der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ Parti, Turhan Çömez, dass der Ölhandel, der unter Umgehung der irakischen Zentralregierung direkt mit der KRG-Verwaltung abgewickelt wurde, die Türkei einer schweren finanziellen Belastung ausgesetzt habe.

Laut Çömez hätten zahlreiche in- und ausländische Unternehmen Milliarden von Dollar mit dem Öl verdient, das über die Pipeline von Kirkuk nach Ceyhan auf die Weltmärkte exportiert wurde. Çömez erklärte, dass die aus dem Schiedsverfahren resultierende Strafe in Höhe von 1 Milliarde 470 Millionen Dollar nun von der Türkei getragen werden müsse, was etwa dem 1,5-Fachen des Budgets des Außenministeriums für das Jahr 2026 entspreche.

Debatte um das Pipeline-Abkommen von 1973

Turhan Çömez argumentierte, dass es schon lange Warnungen gegeben habe, dass die fraglichen Öllieferungen einen Verstoß gegen das 1973 zwischen der Türkei und dem Irak unterzeichnete Rohöl-Pipeline-Abkommen darstellten.

Çömez behauptete, dass die rechtlichen Risiken in diesem Prozess nicht ausreichend berücksichtigt worden seien und dass die entstandene finanzielle Last nun aus öffentlichen Mitteln gedeckt werden müsse.

Behauptung: „Zwei weitere Schiedsverfahren stehen an“

In seiner Erklärung behauptete Çömez zudem, dass zwei weitere internationale Schiedsverfahren im Zusammenhang mit demselben Ölhandel erwartet würden.

Der İYİ-Parti-Abgeordnete argumentierte, dass die Gesamtkosten auf bis zu 5 Milliarden Dollar ansteigen könnten, falls diese Verfahren ebenfalls zu Ungunsten der Türkei ausgingen. Er kommentierte: „Während einige große Gewinne erzielen, werden die Bürger, die bereits unter Armut leiden, die Zeche zahlen.“

Wie begann der Prozess?

Die irakische Zentralregierung hatte den ICC-Schiedsgerichtshof angerufen, mit der Begründung, dass die Ölexporte, die die Türkei mit Zustimmung der Regionalen Regierung Kurdistan über den Hafen von Ceyhan durchführte, ohne die Genehmigung Bagdads erfolgten und somit das Pipeline-Abkommen zwischen den beiden Ländern verletzten.

Das Gericht entschied, dass die Türkei ihre vertraglichen Verpflichtungen verletzt habe, und verhängte eine Entschädigungszahlung von rund 1,47 Milliarden Dollar. Die Türkei hatte daraufhin in Paris Rechtsmittel zur Aufhebung dieser Entscheidung eingelegt, doch das Gericht hat diesen Antrag nun abgewiesen.


Nachrichtenquelle: 12punto

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