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Ali Erbaş nimmt kurz vor Amtsübergabe noch Verwandten-Ernennungen vor

Es wird behauptet, dass der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Ali Erbaş, dessen Amtszeit am 17. September endet, nahe Verwandte auf verschiedene Posten innerhalb der Behörde und der dazugehörigen Stiftung berufen hat.

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Ali Erbaş nimmt kurz vor Amtsübergabe noch Verwandten-Ernennungen vor

Es wurde behauptet, dass der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, nur wenige Tage vor der Übergabe seines Amtes Familienmitglieder auf kritischen Positionen innerhalb der Behörde platziert hat.

Wie die Zeitung Sözcü berichtet, soll Hüda Erbaş, die Tochter des Bruders von Erbaş, ihre Tätigkeit als Ausbilderin in der Kulturabteilung der Diyanet-Stiftung aufgenommen haben, während ihr Bruder Muhammet Erbaş auf eine Stelle als „Musahhih“ (Korrektor) gewechselt sei.

GEHALTSERHÖHUNGEN INKLUSIVE

Hüda Erbaş, die Tochter von Ali Erbaş’ Bruder Cafer Erbaş, war zunächst als Ausbilderin an einer Schule der Diyanet-Stiftung tätig und wechselte anschließend direkt in die Stiftung. Es ist bekannt, dass Hüda Erbaş gelegentlich auch in Sendungen von Diyanet TV auftritt. Ihr Bruder Muhammet Erbaş, der zuvor als Fahrer beschäftigt war, wurde nun zum Korrektor befördert. Den Behauptungen zufolge bieten beide Positionen ein höheres Gehalt.

VORWÜRFE DER BEVORZUGUNG DES SCHWIEGERSOHNS

Es wird behauptet, dass Ali Erbaş nicht nur seine Nichten und Neffen, sondern auch seinen Schwiegersohn bevorzugt habe. So soll der Schwiegersohn von Erbaş, Muhammed Likoğlu, trotz unzureichender Dienstzeit zum Mufti des Istanbuler Bezirks Beykoz ernannt worden sein, der als Bezirk der 1. Klasse gilt.

BEREITS FRÜHER IN DER KRITIK

Der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten, Ali Erbaş, war bereits in der Vergangenheit wegen ähnlicher Praktiken in die Schlagzeilen geraten. Die Vorwürfe, er habe seinen Schwager zum „Präsidentenberater“ ernannt, damit dieser ohne tatsächliche Ausübung der Tätigkeit in den Ruhestand mit hohen Bezügen gehen könne, hatten in der Öffentlichkeit für lange Zeit für Diskussionen gesorgt.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ali Erbaş Diyanet