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Angriffe auf Zivilisten im Sudan dauern an: 37 Tote

Bei Angriffen am Wochenende in der umstrittenen Region Abyei an der Grenze zwischen Sudan und Südsudan sind 37 Zivilisten ums Leben gekommen.

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Angriffe auf Zivilisten im Sudan dauern an: 37 Tote

Im Südsudan und Sudan dauern die Angriffe auf Zivilisten in der ölreichen und umstrittenen Region Abyei an.

In einer Erklärung der lokalen Behörden in Abyei hieß es, dass bei Angriffen in vier Dörfern der Region am Samstag 19 Menschen und am Sonntag weitere 18 Menschen, darunter drei Kinder, getötet wurden.

Es wurde berichtet, dass bei den Angriffen, bei denen Dutzende Menschen verletzt und 18 Personen entführt wurden, mindestens tausend Rinder gestohlen und zahlreiche Geschäfte geplündert wurden. Für die Angriffe werden bewaffnete Gruppen verantwortlich gemacht, die im südsudanesischen Bundesstaat Warrap operieren.

UN-FRIEDENSTRUPPEN-ANGEHÖRIGE WAREN GETÖTET WORDEN

In der von ethnischen Konflikten geprägten Region Abyei waren in der vergangenen Woche 53 Menschen getötet worden, darunter zwei Angehörige der UN-Friedenstruppen.

STREIT DAUERT AN

Mit dem 2005 zwischen dem Sudan und dem Südsudan unterzeichneten Friedensabkommen wurde beschlossen, den Status der Region Abyei durch Verhandlungen zu klären, was jedoch zu keinem Ergebnis führte. Der Status der Region Abyei konnte trotz der Unabhängigkeit des Südsudans im Jahr 2011 bisher nicht gelöst werden. Die Afrikanische Union hatte ein Referendum für die Region Abyei vorgeschlagen, doch konnte auch hier keine Einigung darüber erzielt werden, wer an der Abstimmung teilnehmen darf.


Nachrichtenquelle: İHA

Sudan Angriff Zivilist UN