Antwort der Yeniden Refah Partisi an Özgür Özel: 'Nein zu Nachwahlen, Ja zu vorgezogenen Neuwahlen'
Kılıç bekräftigte die Haltung seiner Partei zugunsten vorgezogener Neuwahlen mit den Worten: 'Die Meinung der Yeniden Refah Partisi ist klar: Wir sagen Nein zu Nachwahlen und Ja zu vorgezogenen Neuwahlen.'
Antwort der Yeniden Refah Partisi an Özgür Özel: 'Nicht Nachwahlen, sondern vorgezogene Neuwahlen'
Nach der Sitzung des Zentralvorstands in der Parteizentrale beantwortete Kılıç Fragen der Pressevertreter zur aktuellen politischen Agenda. Im Anschluss an das Treffen äußerte sich Kılıç zu den Aussagen des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel bezüglich der Durchführung von Nachwahlen im türkischen Parlament (TBMM).
Der stellvertretende Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi (YRP), Suat Kılıç, erklärte zur Forderung des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel nach 'Nachwahlen': 'Anstatt die Türkei zu Nachwahlen zu drängen, halten wir es für den richtigeren Schritt, die Regierung zu vorgezogenen Neuwahlen zu bewegen.'

Auf die Frage eines Journalisten zur Debatte über Nachwahlen im Parlament betonte Kılıç, dass die Haltung seiner Partei in dieser Angelegenheit eindeutig sei. Kılıç bekräftigte die Haltung seiner Partei zugunsten vorgezogener Neuwahlen mit den Worten: 'Die Meinung der Yeniden Refah Partisi ist klar: Wir sagen Nein zu Nachwahlen und Ja zu vorgezogenen Neuwahlen.'
Der stellvertretende YRP-Vorsitzende erläuterte die verfassungsrechtlichen Bedingungen für Nachwahlen von Abgeordneten: 'Wenn 5 Prozent der Gesamtzahl der Sitze in der Großen Nationalversammlung der Türkei, also 30 Sitze, vakant werden, sind Nachwahlen zwingend erforderlich. Derzeit sind im Parlament nur 8 Sitze vakant. Es müssten zusätzlich 22 weitere Abgeordnete zurücktreten und dies müsste von der Vollversammlung akzeptiert werden; andernfalls sind Nachwahlen nicht möglich.'
Kılıç erklärte, dass eine Nachwahl unter den derzeitigen Bedingungen aufgrund dieser verfassungsrechtlichen Voraussetzungen ein erzwungener Vorgang wäre, und fügte hinzu: 'Wir sind der Ansicht, dass es dem Land nicht nützt, diese verfassungsrechtliche Möglichkeit als politisches Manöver zu nutzen. Anstatt die Türkei zu Nachwahlen zu drängen, halten wir es für den richtigeren Schritt, die Regierung zu vorgezogenen Neuwahlen zu bewegen. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in der Türkei sind vorgezogene Parlamentswahlen zu einer Notwendigkeit geworden, aber Nachwahlen sind derzeit nicht das, was das Land braucht.'
Der Aufruf zu 'Nachwahlen', den der CHP-Vorsitzende Özgür Özel bei der Fraktionssitzung seiner Partei eingebracht hatte, hatte in der politischen Agenda für Diskussionen gesorgt. Özel hatte mit den Worten: 'Seit 1960 wurden sie durchgeführt. Seit 1960 sind İnönü, Demirel, Ecevit, Özal und Erbakan davor nicht zurückgewichen; Erdoğan wird zurückweichen', angedeutet, dass die Regierung sich in dieser Frage verweigere.
Nachrichtenquelle: 12punto
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