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Antwort des Generaldirektors der Fleisch- und Milchbehörde Mücahit Taylan auf skandalöse Vorwürfe: Erinnerungen an den „Desinfektionsmittel-Minister“ werden wach

Der Generaldirektor der Fleisch- und Milchbehörde (Et ve Süt Kurumu), Mücahit Taylan, hat auf die Vorwürfe reagiert, er sei Teilhaber eines Fleischhandelsunternehmens in Ungarn. Taylan bestritt, dass er Fleisch an die Behörde verkauft habe, verteidigte jedoch die Beteiligung an dem Unternehmen als ethisch vertretbar.

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Antwort des Generaldirektors der Fleisch- und Milchbehörde Mücahit Taylan auf skandalöse Vorwürfe: Erinnerungen an den „Desinfektionsmittel-Minister“ werden wach

Der Generaldirektor der Fleisch- und Milchbehörde, Mücahit Taylan, stieß in der Öffentlichkeit auf Kritik, nachdem bekannt wurde, dass er Teilhaber des in Ungarn ansässigen Fleischhandelsunternehmens Green Farm And Trade Kft. ist. Taylan wies die Vorwürfe zurück, dass das besagte Unternehmen Fleisch an die von ihm geleitete Behörde verkauft habe, verteidigte jedoch seine Beteiligung an dem Unternehmen als „ethisch“.

Seine Erklärung, in der er jegliche geschäftliche Beziehung zu dem ungarischen Unternehmen bestritt, aber dennoch seine Teilhaberschaft bestätigte, sorgte in der Öffentlichkeit für Aufsehen.

‘ETHISCHE’ VERTEIDIGUNG GEGEN VORWÜRFE

Taylan behauptete in seiner Stellungnahme, dass das Unternehmen in Ungarn keinerlei Produkte an die Fleisch- und Milchbehörde verkauft habe. Dennoch wies er die Spekulationen in der Öffentlichkeit zurück und erklärte, dass „die Teilhaberschaft an einem Fleischhandelsunternehmen den ethischen Regeln entspricht“. Taylan betonte zudem, dass das Unternehmen seit 2021 weder Importe noch Exporte in die Türkei oder in EU-Länder getätigt habe und keinerlei kommerzielle Aktivitäten ausübe.

In der Erklärung hieß es: „Die Behauptungen, dass das Unternehmen in Ungarn eine geschäftliche Beziehung zur Fleisch- und Milchbehörde unterhalte oder an diese Behörde Verkäufe getätigt habe, sind völlig unwahr; die Falschheit solcher Behauptungen lässt sich bereits durch eine einfache Prüfung belegen.“

DER FALL DES ‘DESINFEKTIONSMITTEL-MINISTERS’

Taylans Äußerungen riefen Erinnerungen an den Vorfall um die ehemalige Handelsministerin Ruhsar Pekcan wach, die während ihrer Amtszeit Desinfektionsmittel aus ihrem eigenen Unternehmen an das Ministerium verkauft hatte. Pekcan wurde nach diesem Skandal zwar nicht strafrechtlich verfolgt, jedoch ihres Amtes enthoben. Die Debatte um den Fleischhandel, die Ähnlichkeiten mit diesem Fall aufweist, hat in der Öffentlichkeit für noch größeres Echo gesorgt.

TAYLAN DROHT MIT RECHTLICHEN SCHRITTEN

Mücahit Taylan erklärte, dass die Vorwürfe gegen ihn und seine Behörde haltlos seien und er rechtliche Schritte in dieser Angelegenheit einleiten werde. Taylan sagte: „Ich werde die notwendigen rechtlichen und strafrechtlichen Verfahren gegen diese verleumderischen Behauptungen einleiten.“ Zudem kündigte Taylan an, alle seine gesetzlichen Rechte gegen Personen oder Institutionen wahrzunehmen, die das Thema zur Sprache gebracht haben.

In seiner Erklärung verteidigte sich Taylan wie folgt: „Sowohl meine persönlichen Aktivitäten als auch die Aktivitäten des Unternehmens werden in Übereinstimmung mit der einschlägigen Gesetzgebung und den ethischen Regeln durchgeführt. Als jemand, der aus der Branche kommt, setze ich mein gesamtes Wissen im Sinne der Interessen unseres Staates ein.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Mücahit Taylan