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Aufsehenerregende 'Einstellungsentscheidung' im Fall Narin Güran: Das Detail um Onkel Salim Güran

Die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır gegen 31 Verdächtige wegen verschiedener Straftaten im Zusammenhang mit der Ermordung von Narin Güran, die am 21. August 2024 im Stadtteil Tavşantepe des Bezirks Bağlar in Diyarbakır verschwand und deren lebloser Körper am 8. September 2024 im Eğertutmaz-Bach gefunden wurde, sind abgeschlossen.

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Aufsehenerregende 'Einstellungsentscheidung' im Fall Narin Güran: Das Detail um Onkel Salim Güran

Die Generalstaatsanwaltschaft entschied, das Verfahren gegen den Onkel Salim Güran, der im Prozess vor dem 8. Schwurgericht von Diyarbakır am 28. Dezember 2024 wegen "vorsätzlicher Tötung eines Kindes in Mittäterschaft" zu lebenslanger Haft mit erschwerten Bedingungen verurteilt wurde, bezüglich des Vorwurfs der "Freiheitsberaubung" einzustellen.

In der Entscheidung wurde bezüglich Salim Güran Folgendes festgehalten:

"Obwohl er in der ersten Phase inhaftiert wurde, da DNA-Spuren von Narin Güran in seinem Auto gefunden wurden, und da zu diesem Zeitpunkt der leblose Körper von Narin noch nicht gefunden worden war, die Inhaftierung aufgrund des Verdachts der 'Freiheitsberaubung' erfolgte, hat sich in den weiteren Phasen herausgestellt, dass es sich bei der Tat um 'vorsätzliche Tötung' handelte und die Tatbestandsmerkmale der 'Freiheitsberaubung' nicht erfüllt sind."

Die Generalstaatsanwaltschaft entschied zudem, das Verfahren gegen Vecdi Bahtiyar, den Bruder von Nevzat Bahtiyar – der gestanden hatte, den leblosen Körper von Narin im Eğertutmaz-Bach versteckt zu haben, und der im Prozess wegen "Vernichtung, Verbergung oder Veränderung von Beweismitteln" zu 4 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt wurde – wegen des Vorwurfs der "Strafvereitelung" einzustellen.

Die Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır entschied, das Verfahren gegen Narins Vater Arif Güran, die Verdächtigen Erhan, Fuat, Menduh, Barış, Kurtuluş, Ömer Faruk, İbrahim Halil, Uğur Can, Devran und Hediye Güran sowie den ehemaligen Imam R.K. wegen "vorsätzlicher Tötung"; gegen den Verdächtigen Mehmet Şevket Kaya wegen "Vernichtung, Verbergung oder Veränderung von Beweismitteln"; sowie gegen die Verdächtigen Hüseyin, Leyla, Melek, Osman, Rezan und Rojin Güran, A.K, Ö.Y, Y.G, S.K, E.N. und M.U. wegen "Strafvereitelung" einzustellen, da keine ausreichenden Beweise für eine öffentliche Klageerhebung vorlagen.

Gegen Birsen und Maşallah Güran sowie Mehmet Selim Atasoy und Muhammed Kaya wurde das Verfahren wegen "vorsätzlicher Tötung" sowie "Vernichtung, Verbergung oder Veränderung von Beweismitteln" ebenfalls eingestellt.

In der Entscheidung wurde darauf hingewiesen, dass bei Erlangung neuer Beweise für die Verdächtigen und den gesamten Fall gemäß Artikel 172/2 der Strafprozessordnung in jeder Phase erneut ermittelt werden kann.

Im Prozess um den Mord an Narin Güran hatte das Gericht in der Entscheidung vom 28. Dezember 2024 einstimmig die lebenslange Haftstrafe mit erschwerten Bedingungen für die inhaftierten Angeklagten Mutter Yüksel, Bruder Enes und Onkel Salim Güran wegen "vorsätzlicher Tötung eines Kindes in Mittäterschaft" sowie eine Haftstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten für Nevzat Bahtiyar wegen "Vernichtung, Verbergung oder Veränderung von Beweismitteln" verhängt und die Fortdauer der Untersuchungshaft angeordnet.

Die von der Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır erstellte Anklageschrift gegen die inhaftierten Verdächtigen Birsen, Fuat, Maşallah Güran, den Arbeiter von Salim Güran, Mehmet Selim Atasoy, sowie Mehmet Şevket Kaya und Muhammed Kaya und die nicht inhaftierten Verdächtigen Şeyma Kaya, Hediye, İbrahim Halil, Barış, Kurtuluş und Ömer Faruk Güran wurde gestern beim 17. Amtsgericht für Strafsachen in Diyarbakır eingereicht; die Anklageschrift gegen die strafmündigen Jugendlichen R.A. (16), M.G. (16) und İ.K. (17) wurde beim 2. Jugendgericht eingereicht.

In den Anklageschriften wurde für 15 Verdächtige, darunter 6 Inhaftierte und 3 Jugendliche, wegen "Strafvereitelung" eine Haftstrafe von jeweils 6 Monaten bis zu 5 Jahren gefordert.

Andererseits wurde die Freilassung der inhaftierten Verdächtigen Hediye Güran und des 16-jährigen R.A., einem Arbeiter des Onkels Salim Güran, beschlossen.


Nachrichtenquelle: AA

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