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Aussage des Gründers von 'Faladdin' und 'Binnaz', Sertaç Taşdelen, veröffentlicht

Sertaç Taşdelen, der Gründer der für Wahrsagerei- und Horoskop-Apps bekannten Anwendungen „Faladdin“ und „Binnaz“, wurde wegen des Vorwurfs der „Geldwäsche aus Straftaten“ verhaftet. In seiner Aussage vor dem Haftrichter verteidigte sich Taşdelen mit den Worten: „Ich habe nichts mit Wahrsagerei zu tun, ich bin ein Technologieunternehmer.“

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Aussage des Gründers von 'Faladdin' und 'Binnaz', Sertaç Taşdelen, veröffentlicht

Im Rahmen einer von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Untersuchung gab es eine wichtige Entwicklung bezüglich Sertaç Taşdelen, dem Gründer der digitalen Wahrsagerei-Apps „Faladdin“ und „Binnaz“. Im Zuge der laufenden Ermittlungen wurde Taşdelen vom 8. Istanbuler Friedensgericht wegen des Vorwurfs der „Geldwäsche aus Straftaten“ inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.

AUSSAGE VOR DEM HAFTRICHTER LIEGT VOR

Der Aussage von Taşdelen vor dem Friedensgericht zufolge gab er sein monatliches Einkommen mit 150.000 TL an. Taşdelen wies die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück und bezeichnete sich selbst als Technologieunternehmer. Er erklärte, dass er Devisen ins Land bringe, und wies die gegen ihn gerichteten Anschuldigungen von sich.

"ICH GLAUBE NICHT AN WAHRSAGER"

Sertaç Taşdelen, der angab, Absolvent der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Bilkent-Universität zu sein und seinen Militärdienst als Kommandosoldat geleistet zu haben, reagierte empört darauf, in der Öffentlichkeit als „Wahrsager“ bezeichnet zu werden. In seiner Verteidigung vor dem Richter äußerte er sich wie folgt:

„Ich habe nichts mit Wahrsagerei, Amuletten, Beschwörungen oder religiösen Scharlatanen zu tun. Ich bin ein Technologieunternehmer, der KI-basierte Anwendungen entwickelt. Ich bin aus dem Ausland in unser Land zurückgekehrt. Ich hatte bereits früher ein ähnliches Ermittlungsverfahren, das eingestellt wurde. Ich glaube nicht an Wahrsager.“

IN 120 LÄNDERN GENUTZT

Taşdelen erklärte, dass die von ihm gegründeten digitalen Wahrsagerei-Apps heute in 120 Ländern genutzt würden. Er verteidigte sich damit, ein Unternehmer zu sein, der der Türkei Devisen einbringe. Taşdelen betonte, ein Patriot zu sein, und sagte: „Ich kümmere mich um meine 75-jährige Mutter, ich verfüge über kein großes Vermögen.“

Taşdelen argumentierte, dass die auf den digitalen Plattformen angebotenen Dienste vollständig KI-gestützt seien. Er behauptete, dass die Anwendung keine von Menschen geschriebenen Wahrsagerei-Kommentare enthalte, sondern Texte, die von automatisierten Systemen generiert würden. Er betonte, dass es nicht korrekt sei, seine Anwendungen mit traditioneller Wahrsagerei zu verwechseln.

GERICHTSVERFAHREN DAUERT AN

Nach der Verhaftung von Sertaç Taşdelen wurden die Ermittlungen ausgeweitet. Auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft werden die Firmenkonten und Finanztransaktionen detailliert geprüft. Es wird erwartet, dass neben Taşdelen auch weitere mit dem Unternehmen verbundene Personen zur Aussage geladen werden.


Nachrichtenquelle: 12punto

Sertaç Taşdelen