Behauptung von Metin Cihan: „Handel mit Israel geht weiter: Unsere Waren verlassen den Zoll als Palästina-Exporte und werden unterwegs zu Israel-Exporten“
Der Journalist Metin Cihan, der behauptet, dass der Handel der Türkei mit Israel über Palästina fortgesetzt wird, erklärte: „Beim Verlassen unseres Zolls werden sie als Palästina registriert. Unterwegs wird das Ziel in Israel geändert.“
Vor den Kommunalwahlen standen Proteste gegen die AKP-Regierung im Mittelpunkt, da der Handel mit Israel trotz der politischen Spannungen fortgesetzt wurde.
Nachdem die AKP bei den Kommunalwahlen am 31. März eine Niederlage erlitten hatte, kündigte das Handelsministerium Exportbeschränkungen für Israel an. Später erklärte das Ministerium, dass die Exportbeschränkungen auf alle Export- und Importprodukte ausgeweitet würden.
Der Journalist Metin Cihan schrieb, dass der Handel zwischen der Türkei und Israel auf eine Weise fortgesetzt werde, die in den Daten nicht ohne Weiteres erkennbar sei. Cihan äußerte sich wie folgt: „Beim Verlassen unseres Zolls werden sie als Palästina registriert. Unterwegs wird das Ziel in Israel geändert.“ Dies seien seine Worte gewesen.
Der Beitrag von Cihan auf seinem X-Account lautet wie folgt:
„SCHAUT EUCH AN, WIE DIESES SPIEL FUNKTIONIERT!“
„Wir haben Treibstoff und Rohstoffe für Industrieprodukte nach Israel geliefert. Als dies bekannt wurde, haben wir angeblich den Handel eingestellt und aufgehört, diese zu liefern... oder etwa doch nicht? Schaut euch an, mit welchem Trick wir sie weiterhin versenden:
Beim Verlassen unseres Zolls werden sie als Palästina registriert. Unterwegs wird das Ziel in Israel geändert. Das Schiff erreicht den israelischen Hafen und das Material wird an den israelischen Käufer übergeben. An die in Palästina für dieses Geschäft gegründeten Firmen wird eine Provision gezahlt. Diese Provisionsfirmen sind entweder Kollaborateure Israels oder gehören bereits Israelis.“
„Das Exportvolumen von der Türkei nach Israel scheint in unseren offiziellen Aufzeichnungen vollständig zum Erliegen gekommen zu sein, aber die Importe Israels aus der Türkei erscheinen in den offiziellen Aufzeichnungen nicht als gestoppt. Diese Diskrepanz ist auf denselben Trick zurückzuführen. Denn wenn das Schiff die Türkei verlässt, wird der Käufer als Palästina registriert, aber unterwegs wird das Ziel in Israel geändert. Die Türkei und Israel setzen den Handel auf diese Weise einvernehmlich fort. Palästina, das unter Zerstörung und Massakern leidet, wird in diesem Handel lediglich als Werkzeug benutzt.“
„Während selbst unsere Lieferungen von Lebensmitteln und Medikamenten nach Palästina von Israel blockiert oder eingeschränkt werden, ist dies der Grund, warum unsere Exporte von Treibstoff und industriellen Rohstoffen auf dem Papier um 1214,47 Prozent gestiegen sind und sich etwa ver-13,14-facht haben.“
„Die folgende Produktgruppe ist nur eines der Beispiele. Ich werde die anderen ebenfalls mit Belegen veröffentlichen.“
„Sie können den Bericht auch selbst auf der Website des TÜİK einsehen.“
„Wir haben Treibstoff und Rohstoffe für Industrieprodukte nach Israel geliefert. Als dies bekannt wurde, haben wir angeblich den Handel eingestellt und aufgehört, diese zu liefern... oder etwa doch nicht? Schaut euch an, mit welchem Trick wir sie weiterhin versenden:
— metin cihan (@metcihan) 8. Oktober 2024
Beim Verlassen unseres Zolls werden sie als Palästina registriert. Unterwegs wird das Ziel in Israel geändert. Das Schiff… https://t.co/ZIUPBE1UnD pic.twitter.com/wYMlqaubzx
„IN EINEM JAHR HAT SICH ALLES UMGEKEHRT“
„Ich habe eine Information per Nachricht erhalten. Ich habe die TÜİK-Daten überprüft, um zu sehen, ob das stimmen kann. Es stimmte. Im August 2023 haben wir Marmor nach Israel verkauft, aber gar nichts nach Palästina. Im August 2024 kehrt sich die Statistik um. Da man so tun muss, als gäbe es keinen Handel mit Israel, verkaufen wir den Marmor diesmal auf dem Papier an Palästina.“
„Was soll ein Palästinenser, der mit Hunger und Bomben zu kämpfen hat, mit Marmor anfangen?“
„An wen liefern wir es eigentlich? Wir liefern es nach Israel. Damit sie sich noch fester in Palästina niederlassen können.“
„Ich habe eine Information per Nachricht erhalten. Ich habe die TÜİK-Daten überprüft, um zu sehen, ob das stimmen kann. Es stimmte. Im August 2023 haben wir Marmor nach Israel verkauft, aber gar nichts nach Palästina. Im August 2024 kehrt sich die Statistik um. Da man so tun muss, als gäbe es keinen Handel mit Israel, verkaufen wir den Marmor diesmal auf dem Papier…“ https://t.co/ml9W6ve83Y pic.twitter.com/xw82AkbggI
— metin cihan (@metcihan) 8. Oktober 2024
Nachrichtenquelle: 12punto
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