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Sein Beitrag sorgte für Aufsehen: Familie von Yılmaz Güney reicht Strafanzeige gegen Staatsanwalt Yavuz Engin ein

Die Familie von Yılmaz Güney hat bei der HSK und der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen Yavuz Engin, den Staatsanwalt im Fall der „Neugeborenen-Bande“, erstattet. Engin hatte kürzlich über Yılmaz Güney gepostet: „Die Person namens Yılmaz Güney ist ein Mörder eines Richters. Er ist ein Staatsfeind mit terroristischer Gesinnung. Er ist heimatlos. Lassen Sie Ihre Kinder ihn nicht ansehen.“

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Sein Beitrag sorgte für Aufsehen: Familie von Yılmaz Güney reicht Strafanzeige gegen Staatsanwalt Yavuz Engin ein

In den sozialen Medien sorgten Aufnahmen von Yılmaz Güney, in denen er auf einem Filmset Gewalt gegen eine Person ausübte, für großes Aufsehen.


Während die nach Jahren aufgetauchten Aufnahmen Diskussionen auslösten, veröffentlichte Yavuz Engin, der in der Öffentlichkeit als Staatsanwalt im Fall der „Neugeborenen-Bande“ bekannt ist, einen bemerkenswerten Beitrag über Yılmaz Güney.

Yavuz Engin schrieb mit einem türkischen Flaggen-Emoji: „Das Gedächtnis der Türken muss stark sein, sie müssen Freund und Feind kennen.“ Im weiteren Verlauf seines Beitrags fügte er hinzu: „Die Person namens Yılmaz Güney ist ein Mörder eines Richters. Er ist ein Staatsfeind mit terroristischer Gesinnung. Er ist heimatlos. Lassen Sie Ihre Kinder ihn nicht ansehen.“


STRAFANZEIGE DER FAMILIE VON YILMAZ GÜNEY

Nach dem viel diskutierten Beitrag von Staatsanwalt Engin wurde die Familie Güney aktiv.

Wie Sibel Yükler von T24 berichtet, reichte Rechtsanwalt Bişar Alınak im Namen der Familie von Yılmaz Güney eine Petition beim Rat der Richter und Staatsanwälte (HSK) sowie bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul ein. In dem Antrag wurde gefordert, schnellstmöglich ein Ermittlungsverfahren gegen Staatsanwalt Engin wegen „Beleidigung des Andenkens eines Verstorbenen“, „Aufstachelung der Bevölkerung zu Hass und Feindseligkeit/Herabwürdigung“ sowie „Amtsmissbrauch“ einzuleiten und öffentliche Klage zu erheben.

In der Petition wurde betont, dass der Beitrag von Engin „über eine bloße Meinungsäußerung hinausgeht; eine rechtlich nicht zu rechtfertigende, schwere und aggressive Verletzung der Persönlichkeitsrechte enthält und strafbare Handlungen darstellt“. Im Text heißt es: „Yavuz Engin hat unter klarer Missachtung der von seinem Amt und seiner Position geforderten Sorgfalt, Unparteilichkeit und Würde öffentlich die moralische Persönlichkeit und das Andenken des verstorbenen Künstlers Yılmaz Güney angegriffen. Er hat den verstorbenen Künstler Yılmaz Güney gleichzeitig als Mittel benutzt, um seinem unter dem Deckmantel einer Ideologie angestauten Zorn Ausdruck zu verleihen, und hat die kurdische Identität über den türkischen Nationalismus angegriffen.“

In der Petition, in der daran erinnert wurde, dass Staatsanwalt Engin ein Staatsbediensteter ist, der durch seine richterliche Befugnis öffentliche Gewalt ausübt, heißt es weiter: „Das von ihm gezeigte Verhalten ist kein Wortgefecht oder ein gewöhnlicher Beitrag eines Staatsanwalts; es ist ein schwerer Skandal, der die Würde des Justizorgans direkt zerstört und das Prinzip der Unparteilichkeit missbraucht, indem er sich wie ein Social-Media-Troll verhält. Das Amt der Staatsanwaltschaft existiert nicht, um Lynchjustiz zu produzieren, zu stigmatisieren, Feinde zu schaffen und Hass zu organisieren, sondern um das Recht aufrechtzuerhalten, faire Ermittlungen zu führen und das Vertrauen der Bürger in den Staat zu schützen. Der Beschuldigte hat das Gewicht dieses Amtes und die Robe, die er im Namen der Gerechtigkeit trägt, in die Sprache eines Trolls verwandelt, der auf den Plätzen der sozialen Medien Slogans ruft; er hat die Ernsthaftigkeit der Justiz auf das Niveau einer Interaktionsjagd herabgewürdigt.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Yılmaz Güney Staatsanwalt Yavuz Engin