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Bemerkenswerte Erklärung von Davut Gül nach Vorfall in der Marmaray! 'Jedes Verbrechen an den Pranger zu stellen...'

Während der Angriff auf einen Vater, der mit seinen Kindern in der Marmaray unterwegs war, weiterhin für Schlagzeilen sorgt, hat der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, eine bemerkenswerte Erklärung abgegeben. In einem Beitrag auf seinem X-Account schrieb Gül: „Jedes Verbrechen in den sozialen Medien an den Pranger zu stellen und Personen öffentlich an den Pranger zu stellen, schadet der öffentlichen Ordnung. Der Ort für Gerechtigkeit sind nicht die sozialen Medien, sondern die Gerichtssäle. Der Staat wird nicht über soziale Medien regiert.“

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Bemerkenswerte Erklärung von Davut Gül nach Vorfall in der Marmaray! 'Jedes Verbrechen an den Pranger zu stellen...'

Die Gewalt, der ein Vater ausgesetzt war, der mit seinen zwei Kindern in der Marmaray reiste, hat in der gesamten Türkei für Empörung gesorgt. Während die Nachwirkungen des Vorfalls anhalten, wurde einer der Angreifer festgenommen; der andere wurde unter gerichtlicher Aufsicht freigelassen.

Mit der Verbreitung der Aufnahmen des Gewaltakts in den sozialen Medien wurden die Angreifer zur Zielscheibe, und ihre persönlichen Daten wurden im Internet enthüllt. Dass ein Journalist, der den Vorfall aufzeichnete, seine Erfahrungen teilte, veränderte den Verlauf der Debatte grundlegend.

KRITIK VON GOUVERNEUR GÜL AN DER JUSTIZ IN DEN SOZIALEN MEDIEN

Der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, gab nach den Ereignissen eine bemerkenswerte Erklärung ab. 

Gül erklärte, dass in bevölkerungsreichen Städten wie Istanbul von Zeit zu Zeit individuelle Straftaten vorkommen könnten. Wichtig sei es, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um solche Vorfälle zu verhindern, und dass die zuständigen Institutionen bei einer Straftat sofort eingreifen und das Notwendige veranlassen.

„Jedes Verbrechen in den sozialen Medien an den Pranger zu stellen, Personen öffentlich an den Pranger zu stellen und die Lynchkultur zu schüren, schadet der öffentlichen Ordnung, verletzt das Gewissen der Gesellschaft und führt gleichzeitig zu rechtlicher und moralischer Verantwortung. Die Strafe für den Täter verhängt der Staat.“ Gül fügte hinzu:

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Istanbul ist mit einer Bevölkerung von fast 16 Millionen Menschen eine Metropole, die größer ist als mehr als 130 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen. 

In einer so großen und dynamischen Stadt können von Zeit zu Zeit vereinzelte Straftaten vorkommen. Wichtig ist, dass schützende und präventive Maßnahmen zur Verhinderung dieser Straftaten ergriffen werden und dass die zuständigen Institutionen bei einem Vorfall sofort handeln und das Notwendige tun.

Ob sie nun in den sozialen Medien reflektiert werden oder nicht; unsere Sicherheitskräfte sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche im Einsatz, um den Frieden unserer Mitbürger zu schützen.

Jedes Verbrechen in den sozialen Medien an den Pranger zu stellen, Personen öffentlich an den Pranger zu stellen und die Lynchkultur zu schüren; schadet der öffentlichen Ordnung, verletzt das Gewissen der Gesellschaft und führt gleichzeitig zu rechtlicher und moralischer Verantwortung.

Die Strafe für den Täter verhängt der Staat. Der Ort für Gerechtigkeit sind nicht die sozialen Medien, sondern die Gerichtssäle.

Der Staat wird nicht über soziale Medien regiert. Sicherheit, Gerechtigkeit und öffentliche Ordnung werden nicht durch persönliche Reaktionen, sondern durch verfassungsmäßige Institutionen gewährleistet.

Den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren, ist unsere gemeinsame Aufgabe. Wir müssen mit gesundem Menschenverstand, Verantwortung und dem Bewusstsein für den Rechtsstaat handeln.“

 


Nachrichtenquelle: 12punto

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