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Bericht über Brief von FETÖ an Biden: Beschwerde gegen die Türkei

Es wird behauptet, dass die Fethullahistische Terrororganisation (FETÖ) einen Brief an US-Präsident Joe Biden geschrieben hat, in dem sie sich über die Türkei beschwert und ihre Hoffnung auf Biden zum Ausdruck bringt, um die tiefen Risse innerhalb der Organisation zu überbrücken.

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Bericht über Brief von FETÖ an Biden: Beschwerde gegen die Türkei

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen haben Geständnisse aus dem Inneren der FETÖ sowie der Gesundheitszustand des FETÖ-Anführers Fetullah Gülen und seine Verlegung an einen anderen Ort dazu geführt, dass sich die Spaltung innerhalb der Organisation weiter vertieft hat.

Wie die Nachrichtenagentur İHA berichtet, bereiten sich die Organisationsmitglieder nun, wenige Tage vor dem achten Jahrestag des gescheiterten Putschversuchs vom 15. Juli, darauf vor, einen Brief an US-Präsident Joe Biden zu übermitteln. Es heißt, dass auch einige US-Kongressabgeordnete an dem Schreiben mitgewirkt haben.

Die jüngsten internen Abrechnungen innerhalb der FETÖ, die abgelegten Geständnisse und die Berichte über die Entführung des Organisationsführers Fetullah Gülen nach dessen Erkrankung haben zu Zerfallserscheinungen in der Organisation geführt. Die Loyalität und der Glaube der Mitglieder schwinden zunehmend, und es kommt zu Austritten.

BRIEF VON FETÖ AN BIDEN

Die Führungsebene der Organisation hat alle Anstrengungen unternommen, um diesen Zerfall zu verhindern. Um zu beweisen, dass der Gesundheitszustand von Fetullah Gülen „gut“ sei, wurden Fotos aus der Vergangenheit sowie Aufnahmen verbreitet, die ihn angeblich lebend zeigen sollen. Der Organisation nahestehende Journalisten veröffentlichten Bilder von Besuchen bei dem Anführer.

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen sucht die FETÖ nun nach einem neuen Weg und hat einen Brief gegen die Türkei an US-Präsident Biden verfasst.

"SIE VERSUCHEN, DIE BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DER TÜRKEI UND DEN USA ZU BEEINFLUSSEN"

In dem vorbereiteten Brief erwähnen die FETÖ-Anhänger den von ihnen initiierten Putschversuch gegen die türkische Regierung mit keinem Wort, behaupten jedoch, dass eine „ungerechte Politik“ gegenüber den Mitgliedern der Organisation verfolgt werde.

Die FETÖ-Anhänger gehen in dem Brief auch auf Themen ein, die die inneren Angelegenheiten der Türkei betreffen. Die Mitglieder der Organisation beschweren sich bei US-Präsident Biden über die türkische Regierung im Zusammenhang mit den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu Selahattin Demirtaş, Osman Kavala und Yüksel Yalçınkaya.

Der Versuch, mit diesem Brief in die bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und den USA einzugreifen, fällt auf. Es wird gefordert, dass der Ansatz der USA gegenüber der Türkei auf „Menschenrechten“ basieren solle, und US-Präsident Biden wird dazu aufgefordert, Druck auf die türkische Regierung auszuüben.

"BEMÜHUNGEN DER FETÖ-ANHÄNGER ZUR RÜCKKEHR IN DIE TÜRKEI DAUERN AN"

Betrachtet man die Forderungen in dem Brief, so fallen auch die Bemühungen der Organisationsmitglieder auf, in die Türkei zurückzukehren. Eine der Forderungen in dem Schreiben ist die bedingungslose Freilassung der inhaftierten Mitglieder der Fethullahistischen Terrororganisation und deren Wiedereinstellung in ihre Berufe.

Mit dem Brief an den US-Präsidenten suchen die Organisationsmitglieder nach Wegen der „Reinwaschung“, ohne dabei auch nur einen Gedanken an die Hunderte Märtyrer und Tausenden Verletzten zu verschwenden, die bei dem blutigen Putschversuch am 15. Juli ihr Leben ließen oder verwundet wurden.

Die FETÖ-Anhänger haben den Brief an US-Präsident Joe Biden noch nicht veröffentlicht. Bevor die Organisation den Brief teilt, hat sie eine Unterschriftenkampagne gestartet. Die FETÖ zielt darauf ab, durch eine steigende Anzahl an Unterschriften den Einfluss der Organisation auf US-Präsident Biden zu erhöhen.

"DER LETZTE ZUG VOR DEM NATO-GIPFEL"

In dem Bericht von İHA wird darauf hingewiesen, dass die FETÖ vor dem NATO-Gipfel, der im Juli 2024 in den USA stattfinden wird und an dem auch der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan teilnehmen wird, ihren „letzten Trumpf“ ausspielt. Es wurde erklärt, dass daran gearbeitet werde, den Brief an US-Präsident Biden auch auf die Tagesordnung des NATO-Gipfels zu setzen, und dass versucht werde, durch schwarze Propaganda gegen die Türkei die öffentliche Meinung in die gewünschte Richtung zu lenken.


Nachrichtenquelle: İHA

US-Präsident Joe Biden Fetullah Gülen FETÖ Joe Biden Brief Osman Kavala Selahattin Demirtaş