Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
54,0267
Dollar
Arrow
44,7745
Pfund Sterling
Arrow
63,1085
Gold
Arrow
6266,8366
BIST 100
Arrow
10.729

Bericht zur Dilovası-Katastrophe veröffentlicht: 'Kein Unfall, sondern ein durch Parfüm-Bestechung in Kauf genommener Arbeitsmord'

Die Anwaltsinitiative 'Avukatın Sesi İnisiyatifi' hat ihren umfassenden Bericht zur Explosion bei Ravive Kozmetik in Dilovası, Kocaeli, veröffentlicht, bei der am 8. November 2025 sieben Arbeiter ums Leben kamen. Der Bericht legt dar, dass es sich bei dem Vorfall nicht um einen bloßen technischen Unfall handelte, sondern um einen 'vorhersehbaren Arbeitsmord', der das Ergebnis einer 'Kette von Versäumnissen' war, die durch Bestechung, mangelnde Aufsicht und Profitgier geprägt war.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Bericht zur Dilovası-Katastrophe veröffentlicht: 'Kein Unfall, sondern ein durch Parfüm-Bestechung in Kauf genommener Arbeitsmord'

Der nach der Explosion in der Fabrik von Ravive Kozmetik in Dilovası,bei der sieben Arbeiter, darunter drei Kinder,ihrLebenverloren, erstellte juristische Bericht deckt die erschreckendenVersäumnisse und administrativen Skandalehinter der Katastrophe auf.ans Lichtgebracht.

Dem am 8. Dezember 2025 von der Initiative 'Stimme der Anwälte' erstellten Bericht zufolge handelt es sich bei dem Vorfall nicht um einen einfachen Industrieunfall,sondern um ein 'Massaker', das unter der gemeinsamen Verantwortung von Arbeitgeber, Gemeinde und Aufsichtsbehörden geschah.Dies ist der Charakter des Vorfalls.

"ASLD IE SCHULDIGEN: DERARBEITGEBER, DIE GEMEINDEUND DIE GEBÄUDEEIGENTÜMERDer"

Während der Bericht die Verantwortungskette detailliert darlegt, werden der Arbeitgeber von Ravive Kozmetik, die Stadtverwaltung von Dilovası und der Gebäudeeigentümer als „hauptverantwortlich“ eingestuft. Basierend auf dem vorläufigen Bericht der Staatsanwaltschaft und den Feststellungen der Sachverständigen zufolge war die Explosion das Ergebnis einer„vermeidbaren und vorhersehbaren“ Kette von Versäumnissen.

1. Arbeitgeber: Eventualvorsatz und technischer Bankrott

Dem Bericht zufolge hat der Arbeitgeber, um die Kosten zu drücken, dielebenswichtige Sicherheitsvorkehrungen bewusst nicht getroffen hate. Es wurde festgestellt, dass in der Fabrik keine explosionsgeschützten (ex-proof) Elektromotoren verwendet wurden, keine Erdungsleitungen vorhanden waren, das Belüftungssystem unzureichend war und keine automatischen Feuerlöschsysteme installiert waren.

Noch gravierender ist, dass der Arbeitgeber den Inspektions teams, die aufgrund von CİMER-Beschwerdenkamen, kistenweise Parfüm anbot, um die Kontrollen zu behindern.gab an“* und den Kontrollprozess durch Bestechung manipuliertewurde im Bericht festgehalten. Dies deutet darauf hin, dass das Verschulden des Arbeitgebers nicht nur einfache Fahrlässigkeit, sondern Vorsatz auf Ebene desbedingten Vorsatzeswar.zeigt dies auf.

2. Gemeinde Dilovası: Unrechtmäßige Genehmigungen und der Vorwurf der „Parfüm-Bestechung“ Vorwurf

Der Bericht benennt die Gemeinde Dilovası als einen weiteren Hauptverantwortlichen für die Katastrophe. Es wurde dokumentiert, dass der Betrieb eine Genehmigung erhielt, obwohl das Gebäude weder über eine Nutzungsgenehmigung noch über ein Brandschutzgutachten verfügte.

Die Gemeinde ignorierte bei der Fabrik die Anforderungen an den Gesundheitsschutzstreifen und die Pflicht zur UVP-Berichtserstellungum sie aus derVerantwortung zuziehen, wurde auf dem Papierals "Gaysri-Sıhhi-3"(d.h.geringesRisiko) einKlasse gezeichnetwurde, obwohl Kosmetikfabriken den Status der 2. Klassehaben,kam ans Licht. Zudem wurde bekannt, dass städtische Bedienstete bei den Kontrollen Mängel ignorierten, als Gegenleistung fürals Gegenleistung Parfüm erhielten und diese Parfüme an die Bezirksverbände politischer Parteien verteilten, werden im Bericht als „schweres Dienstvergehen und Bestechung“ eingestuft.

3. Gebäudeeigentümer: GUnsichere Bauweise

Obwohl bekannt war, dass das Gebäude keine Baugenehmigung hatte und grundlegende Sicherheitsvorkehrungen wie etwa eine Feuertreppe fehlten, wurde auch der Gebäudeeigentümer, der die Räumlichkeiten vermietete, als hauptverantwortlich eingestuft.

KINDER ARBEITERUND NICHT REGISTRIERTEAR BEITDIE

Dass sich unter den Todesopfern der Katastrophe die 15-jährigen Cansu E. und Nisanur T. sowie die 17-jährige Tuğba T. befanden, legte die illegale Beschäftigung in der Fabrikoffen.

Der Bericht verdeutlicht, dass bei derchemischen Produktion, die als schwere und gefährliche Arbeit eingestuft ist, Kinder als ArbeitskräfteKinderarbeitverstoße gegen die Verfassung, das Arbeitsgesetz und die von der Türkei ratifiziertenILO-Übereinkommen (Übereinkommen Nr. 138 und 182) undseidamit in jeder Hinsicht unvereinbar, betonte die Initiative.

Zudem wurdefestgestellt, dass die Arbeiterunter dem Mindestlohn bezahlt wurden und ohneSozialversicherung beschäftigt wurden.

AUFSICHTSBEHÖRDENVERSAGTENÜBERPRÜFUN GEN NICHT DURCHGEFÜHRT

Der Bericht kritisiert nicht nur lokale Akteure, sonnicht, sondern die Zentraleverwaltung und andereInstitutionen wurden ebenfalls zur Verantwortung gezogen:

* Stadtverwaltung KocaeliGroßstadt:Sie wurde indirekt verantwortlich gemacht, da sie die Brandschutzinspektionen nicht koordinierte. * Gesundheitsministerium:

Es wurde ebenfalls in die Verantwortung genommen. Gemäß dem Kosmetikgesetz wurden die Produktionsstätten nicht kontrolliert,weshalbdie rechtliche, administrative und sogar strafrechtliche Verantwortungdiskutiert werden müsse, hieß es.

* SGK und İŞKUR: KinderarbeitArbeitssicherheit und die mangelnde Kontrolle von Schwarzarbeit wurden beschuldigt.

"STRAFFREIHEIT ISTMORD"Im Schlussteil

des Berichts wird dieser Vorfall als "Unfall"mit dem Prinzip der Unvermeidbarkeitnicht erklärt werden könne. Es wurde betont, dass durch das Zusammenspiel von Profitgier des Arbeitgebers und der mangelnden Aufsicht der lokalen Verwaltung 7 Arbeiter aus dem Leben gerissen wurden und dass alle Verantwortlichenzur Rechenschaft gezogen werden müssen.Alle Verantwortlichenwegen "bedingten Vorsatzes" und "Amtsmissbrauchs" angeklagt werden sollen.

Die Initiative 'Stimme der Anwälte' betonte, dass sie den juristischen Prozess genau verfolgen werdeund schloss den Bericht mit den folgenden Worten ab: "KeiDamit das LebenkeinesArbeitersauf einesolch schmerzhafteWeise verloren geht, müssenalle Verantwortlichenbestraft werden."


Nachrichtenquelle: 12punto

Kinderarbeit Kontrolle Dilovası Fabrik verstarb İŞKUR Stadtverwaltung Kocaeli Parfüm Bericht Brand