Betrieb der Goldmine mit Zyanid in Fatsa eingestellt
Nach der Minenkatastrophe im Bezirk İliç in Erzincan wurde der Betrieb der Goldmine mit Zyanid in Fatsa, Ordu, eingestellt, um eine ähnliche Situation zu verhindern.
Am 13. Februar wurden bei einem Erdrutsch auf dem Gelände der Mine, die von der Anagold Madencilik Sanayi ve Ticaret A.Ş. im Bezirk İliç in Erzincan betrieben wird, 9 Arbeiter verschüttet.
Wie İbrahim Gündüz von Odatv berichtet, wurde nach der Katastrophe in İliç der Betrieb der Goldmine mit Zyanid im Bezirk Fatsa in Ordu, gegen die die lokale Bevölkerung und Umweltaktivisten seit langem kämpfen, eingestellt.
Die Entscheidung wurde vom Gouverneursamt Ordu auf Grundlage des Urteils des Verwaltungsgerichts Ordu vom 25. Dezember 2023 zur Aufhebung der Lizenz getroffen.
Insbesondere im vergangenen Jahr hatten extreme Regenfälle dazu geführt, dass das Zyanid-Laugungsfeld der Mine mit Regenwasser überflutet wurde, welches als schlammiges Wasser, das Zyanid und Schwermetalle enthielt, in die Bäche gelangte und Umweltkatastrophen verursachte.
BERUFSVERBÄNDE UND LOKALE BEVÖLKERUNG HATTEN PROTESTIERT
Am 15. Februar versammelten sich Umweltschützer auf dem Cumhuriyet-Platz, um gegen das Massaker in İliç zu protestieren und auf die Gefahr aufmerksam zu machen, der sie selbst ausgesetzt sind.
An der unter der Führung des Natur- und Umweltvereins Fatsa durchgeführten Aktion nahmen zahlreiche Nichtregierungsorganisationen teil, ebenso wie Vertreter der CHP, der SOL Parti, der Saadet Partisi und der İYİ Parti in Fatsa sowie unabhängige Bürgermeisterkandidaten.
Die Einwohner von Fatsa, die seit langem gegen das Bergbauunternehmen kämpfen, das in Fatsa Gold mit Zyanid extrahiert, hatten Transparente mit der Aufschrift „İliç soll das letzte Mal sein, Nein zu Zyanid in İliç“ entrollt.
Vor kurzem hatte die Handels- und Industriekammer von Ordu eine Presseerklärung veröffentlicht, in der sie auf die Gefahr in den Bergbaugebieten hinwies und forderte, dass Maßnahmen bezüglich der Minen in Ordu ergriffen werden müssten.
In der Erklärung, in der auf die Ähnlichkeit zwischen dem Minenbetrieb in İliç und dem in Fatsa tätigen Unternehmen hingewiesen wurde, hieß es: „Wir teilen der Öffentlichkeit unsere Trauer über die Tatsache mit, dass 9 Arbeiter infolge der Katastrophe auf dem Goldminengelände im Bezirk İliç in Erzincan verschüttet wurden.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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