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Betrug mit gefälschten Notaren bei Fahrzeugverkäufen

Eine 17-köpfige Betrügerbande, die Bürger, die ihre Fahrzeuge über das Internet zum Verkauf anboten, als falsche Notariatsmitarbeiter kontaktierte und sie unter dem Vorwand eines „sicheren Zahlungssystems“ um ihr Geld brachte, wurde bei gleichzeitigen Operationen in sieben Provinzen mit Zentrum in Bursa gefasst. Es wurde festgestellt, dass die Bande etwa 4,2 Millionen Lira erbeutet und in 70 Betrugsfälle verwickelt war.

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Betrug mit gefälschten Notaren bei Fahrzeugverkäufen

Die Operation, die unter der Aufsicht der Generalstaatsanwaltschaft von Mustafakemalpaşa in Bursa durchgeführt wurde, war das Ergebnis der akribischen Arbeit der Teams der Kriminalpolizei der Provinzpolizeidirektion. Es stellte sich heraus, dass die Betrüger Personen ins Visier nahmen, die ihre Fahrzeuge auf digitalen Plattformen verkaufen wollten, und sich als Notariatsmitarbeiter ausgaben. Die Verdächtigen überzeugten die Bürger davon, ein „sicheres Zahlungssystem“ zu nutzen, und forderten Geld von den Opfern mit der Behauptung, sie müssten einen Betrag in Höhe der Anzahlung auf ihren eigenen Konten vorhalten.

Nach einer dreimonatigen detaillierten technischen und physischen Überwachung wurde festgestellt, dass die Verdächtigen illegale „Wegwerf-SIM-Karten“ verwendeten, um mit den Bürgern zu kommunizieren, und diese Einnahmen über Bankkonten wuschen. Bei den Operationen, die von Bursa aus in den Provinzen Istanbul, Ankara, Antalya, Mersin, Şanlıurfa und Osmaniye durchgeführt wurden, wurden 17 Verdächtige festgenommen. Während der Razzia wurden einige der Verdächtigen im Schlaf überrascht; die Momente der Operation wurden von der Polizeikamera aufgezeichnet.

Bei den Durchsuchungen der Adressen der Verdächtigen wurde eine große Menge an digitalem Material beschlagnahmt, das mutmaßlich für die Straftaten verwendet wurde, während zwei Fahrzeuge und eine Immobilie, die aus dem Betrug stammten, sichergestellt wurden.

GERICHTLICHES VERFAHREN GEGEN DIE VERDÄCHTIGEN

Den Untersuchungen zufolge wurde berichtet, dass 70 verschiedene Opfer einen Gesamtschaden von 4,2 Millionen Lira erlitten haben. Von den Verdächtigen, deren polizeiliche Maßnahmen abgeschlossen wurden, wurde einer nach der Aussage freigelassen, während 10 der 16 vor Gericht gestellten Personen inhaftiert wurden. Für 6 Verdächtige wurde die Freilassung unter gerichtlicher Aufsicht angeordnet.

Den Informationen in der Ermittlungsakte zufolge wird darauf hingewiesen, dass die Betrüger landesweit zahlreiche Personen mit ähnlichen Methoden geschädigt haben, indem sie Bürger ins Visier nahmen, die ihre Fahrzeuge online zum Verkauf anboten.

Die Polizeibehörden warnen die Bürger davor, bei Fahrzeugkäufen und -verkäufen ausschließlich offizielle Kanäle und notarielle Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.


Nachrichtenquelle: 12punto