Brisante Behauptung über Fahrettin Koca: Wollte er staatliche Krankenhäuser kaufen?
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, hat schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Gesundheitsminister Fahrettin Koca erhoben. Çömez behauptet, dass die von Koca gegründeten Medipol-Krankenhäuser Angebote zum Kauf staatlicher Krankenhäuser unterbreitet hätten.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, äußerte sich in der Sendung „Nokta Atışı“ auf Sözcü TV, moderiert von İpek Özbey, brisant über den ehemaligen Gesundheitsminister Fahrettin Koca. Çömez behauptete, dass Koca während seiner sechsjährigen Amtszeit Grundstücke im Wert von Billionen Lira in Istanbul und Ankara erhalten habe. Zudem gab er an, dass die Medipol-Krankenhäuser, deren Eigentümer Koca ist, Versuche unternommen hätten, Krankenhäuser des staatlichen Roten Halbmonds (Kızılay) zu erwerben.
Den Ausführungen von Çömez zufolge wurden Fahrettin Koca vom Staat bedeutende öffentliche Flächen wie Tekel-Gebäude, Grundstücke in Beykoz, der Bahnhof von Ankara und das Atatürk-Waldgehöft überlassen, wobei in diesem Prozess Fördergelder in Millionenhöhe geflossen seien. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei untermauerte seine Vorwürfe in der Live-Sendung, indem er detailliert darlegte, wie und unter welchen Bedingungen diese Grundstücke vergeben wurden.
Çömez argumentierte zudem, dass die medizinische Grundversorgung in der Türkei bewusst geschwächt worden sei. Er behauptete, dass grundlegende Gesundheitsdienste wie die Hausarztmedizin nicht die notwendige Priorität erhalten hätten, während der private Gesundheitssektor gefördert worden sei. Çömez wies darauf hin, dass die Zahl der Operationen im privaten Sektor dramatisch gestiegen sei, während die Leistungen in staatlichen Krankenhäusern unzureichend blieben.
DIE BELASTUNG DES GESUNDHEITSSYSTEMS DURCH FLÜCHTLINGE
Laut Çömez wurde während der Amtszeit des Gesundheitsministeriums durch die Belastung des Gesundheitssystems durch syrische Flüchtlinge die Terminvergabe nahezu unmöglich, was zu erheblichen Störungen in der medizinischen Versorgung geführt habe. Es wurde betont, wie sich diese Situation auf die Gesundheitspolitik der Türkei auswirke und den Zugang der Bürger zu medizinischen Leistungen negativ beeinflusse.
Turhan Çömez behauptete außerdem, dass es während der Pandemie bei den Impfstoffbeschaffungen durch Fahrettin Koca zu massiver Verschwendung gekommen sei. Er argumentierte, dass die zu hohen Kosten aus China bezogenen Sinovac-Impfstoffe im Vergleich zu ähnlichen, in Großbritannien kostengünstiger produzierten Impfstoffen, teuer zu Buche geschlagen seien und dies eine schwere Belastung für das türkische Budget dargestellt habe.
WOLLTE ER STAATLICHE KRANKENHÄUSER KAUFEN?
Abschließend erklärte Çömez, dass der ehemalige Gesundheitsminister Fahrettin Koca die Medipol-Krankenhäuser, die größte private Krankenhauskette der Türkei, gegründet habe und diese Krankenhäuser Angebote zum Kauf staatlicher Kliniken abgegeben hätten. Während erwartet wird, dass diese Vorwürfe in der Türkei ein breites Echo finden, wird eine detaillierte Untersuchung der von Çömez erhobenen Anschuldigungen sowie die Einleitung notwendiger Schritte gefordert.
Während von Fahrettin Koca oder seinen Unterstützern bisher keine Stellungnahme vorliegt, sorgen die Äußerungen von Çömez weiterhin für große Diskussionen in der türkischen politischen Arena. Die Entwicklungen in dieser Angelegenheit und die Reaktionen der Öffentlichkeit werden aufmerksam verfolgt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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