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BTK-Studie zu Spielsucht und Cybermobbing: Jedes dritte Kind...

Die Informations- und Kommunikationstechnologiebehörde (BTK) hat den Bericht zu den digitalen Spielgewohnheiten von Mittel- und Oberschülern in der Türkei veröffentlicht. Die Daten im Bericht sorgten für Aufmerksamkeit.

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BTK-Studie zu Spielsucht und Cybermobbing: Jedes dritte Kind...

Die Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für sicheres Internet der Informations- und Kommunikationstechnologiebehörde und der Muş Alparslan Universität durchgeführt wurde, stand unter der Leitung des stellvertretenden BTK-Vorsitzenden Dr. Abdulkerim Gün.

An der Studie des BTK-Zentrums für sicheres Internet nahmen insgesamt 20.384 Schüler teil, davon 11.891 auf Mittelstufenebene und 8.493 auf Oberschulstufe. Im Rahmen der Untersuchung wurden bei den Schülern Aspekte wie digitale Spielsucht, Internetsucht, Social-Media-Sucht, Glücksempfinden, Cybermobbing, Stressbelastung und Einsamkeitsgefühle analysiert.

SCHÜLER SPIELEN TÄGLICH FAST 3 STUNDEN

Die Studie lieferte zahlreiche bemerkenswerte Ergebnisse. Demnach besitzen 95,49 Prozent der Schüler ein Mobiltelefon und spielen an Wochentagen fast drei Stunden lang digitale Spiele.

JEDES DRITTE KIND IST VON SPIELSUCHT BEDROHT

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass 35 Prozent der Ober- und Mittelschüler ein Risiko für Spielsucht aufweisen. Ähnlich verhält es sich bei der Internetsucht, bei der ein Risiko für 31 Prozent der Oberschüler und 20 Prozent der Mittelschüler festgestellt wurde.

Die Studie lieferte zudem bedeutende Erkenntnisse zur zunehmenden Social-Media-Sucht. Während 50 Prozent der Oberschüler und 35 Prozent der Mittelschüler ein Risiko für Social-Media-Sucht aufweisen, wurde festgestellt, dass aufgrund technologischer Faktoren ein Viertel der Oberschüler ein niedriges Glücksniveau angibt.

CYBERMOBBING

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass mit der Zunahme der Internetnutzung 10 Prozent der Schüler in mittlerem Maße Cybermobbing ausgesetzt sind, während hochgradiges Cybermobbing nur selten vorkommt.

In der Studie, in der darauf hingewiesen wird, dass Einsamkeitsgefühle bei Mittel- und Oberschülern weit verbreitet sind, wurde zudem festgestellt, dass das Stressniveau bei Oberschülern höher ist als bei Mittelschülern.

Der vollständige Bericht zur Studie, die im Rahmen des Strategiepapiers und Aktionsplans des Hohen Rates zur Suchtbekämpfung und des Gesundheitsministeriums erstellt wurde, ist unter https://www.guvenliweb.org.tr/dosya/msSgS.pdf abrufbar.


Nachrichtenquelle: 12punto

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