CHP-Vizevorsitzender Erhan Adem: Das Ramadan-Fladenbrot belastet nicht mehr den Tisch, sondern den Geldbeutel!
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Erhan Adem kritisierte, dass 250 Gramm Fladenbrot im Ramadan 20 TL kosten sollen, und erklärte: „Das Fladenbrot ist nicht mehr ein Thema für den Esstisch, sondern für den Geldbeutel der Bürger.“ Adem wies darauf hin, dass das Kilo Fladenbrot, das 2002 noch 2 TL kostete, heute bei 80 TL liegt, und betonte, dass nicht die Bäcker, sondern die Politik, die Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion ruiniert habe, die Schuld trage.
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Erhan Adem äußerte sich zu den neuen Preisen, die vom türkischen Bäckerverband bekannt gegeben wurden, wonach 250 Gramm Fladenbrot im Ramadan auf 20 Lira festgelegt wurden, und sagte: „Das Ramadan-Fladenbrot, einst ein Symbol für Segen, Teilen und Solidarität, ist nun zu einem der deutlichsten Anzeichen der Wirtschaftskrise geworden.“
Adem, der als stellvertretender Vorsitzender für Landwirtschafts- und Forstpolitik der CHP fungiert, erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme zu diesem Thema:
„Im Jahr 2002 kostete ein Kilo Fladenbrot nur 2 TL, heute liegt der Preis bei 80 TL. Während der Preis in den letzten 23 Jahren um 3.900 Prozent gestiegen ist, ist die Kaufkraft der Bevölkerung nicht im gleichen Maße gewachsen, sondern im Gegenteil geschrumpft.
Vor 10 Jahren konnte ein Bürger, der zum Bäcker ging, mit demselben Geld mehrere Fladenbrote kaufen, heute muss er zweimal überlegen, um auch nur ein einziges zu erwerben.
Das Ramadan-Fladenbrot ist nicht mehr ein Thema für den Iftar-Tisch, sondern für den Bürger, der jeden Cent in seinem Geldbeutel nachrechnen muss. Vor 23 Jahren kostete das Kilo 2 TL, heute sind es 80 TL. Wie lässt sich dieser Anstieg erklären? Niemand kann die Bäcker oder die Gewerbetreibenden beschuldigen! Die Schuldigen sind diejenigen, die bei der Führung des Landes die Lebensmittelproduktion, die Landwirte, den Weizenanbau und die Mehlindustrie ruiniert haben!
Die Mehlpreise sind gestiegen, die Hefepreise sind gestiegen, die Strom- und Erdgaspreiserhöhungen haben den Bäckern das Rückgrat gebrochen und die Taschen der Bürger geleert. Jetzt verkünden sie uns: ‚Das Fladenbrot kostet 20 Lira!‘ Was sollen nun Millionen von Mindestlohnempfängern, Rentnern, Arbeitslosen und Geringverdienern tun? Sollen sie sich ohne ein warmes Fladenbrot auf dem Tisch zum Iftar setzen?
Dieses System kann so nicht weitergehen! Diese Politik, die das Volk auf sein eigenes Brot angewiesen macht, muss sich ändern. Denn Brot ist nicht nur ein Lebensmittel, es ist das grundlegendste Recht des Volkes. Und wir werden unseren Kampf gegen dieses System, das dem Volk das Brot stiehlt, bis zum Ende fortsetzen!“
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Verletzungsstatus von Osimhen, Lemina und Singo bei Galatasaray bekannt gegeben
Achtung beim Online-Verkauf: Steuerüberwachung ausgeweitet
VAR für das Derby Fenerbahçe gegen Beşiktaş steht fest!
Brücken und Autobahnen werden privatisiert: 15. Juli- und FSM-Brücke ebenfalls auf der Liste
Regeln im Schengen-Raum ändern sich
Peugeot-Preisliste für September 2026 steht fest
Kriminalisierung und Depolitisierung
Neue Details zur 'Panel'-Operation gegen Anwälte bekannt geworden
Detail zur Gökçek-Ära bei der ABB-Untersuchung
Casino-Aufnahmen von Sadullah Güneş vor dem MHP-Parteitag in Antalya sorgen für Aufsehen