CHP-Vorstoß in AKP-Hochburgen: Nächster Standort steht fest
Die CHP intensiviert ihre Kundgebungen, die sie mit Forderungen nach Freiheit für Ekrem İmamoğlu und vorgezogenen Neuwahlen gestartet hat, in Städten, in denen die AKP stark ist. Die Parteiorganisationen werden in diesen als AKP-Hochburgen geltenden Städten von Tür zu Tür gehen, um der Bevölkerung die Ungerechtigkeiten gegenüber İmamoğlu und die wirtschaftlichen Probleme im Land direkt zu erläutern.
Die Kundgebungen der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) unter dem Motto „Wir schützen den Volkswillen“, die mit der Forderung nach Freiheit für den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und vorgezogenen Neuwahlen organisiert werden, gehen weiter.
Während die Kundgebung in Yozgat, das als Hochburg der AKP gilt, weiterhin ein zentrales Thema ist, trat der Zentrale Exekutivausschuss (MYK) der CHP nach der historischen Kundgebung unter dem Vorsitz des Parteivorsitzenden Özgür Özel zusammen.
Wie Mahir Bağış von Nefes berichtet, wurden bei dem Treffen die auf großes Interesse gestoßene Kundgebung in Yozgat und die Strategien für die neue Phase erneut erörtert. Özel, der seine Zufriedenheit über die begeisterte Menschenmenge in Yozgat zum Ausdruck brachte, sandte mit den Worten „Kein Rückschritt, wir setzen den Kampf entschlossen fort“ eine klare Botschaft der Entschlossenheit.
Bei der MYK-Sitzung wurde zudem der am 19. März begonnene juristische Prozess gegen Ekrem İmamoğlu und seine Mitarbeiter thematisiert. Die CHP bezeichnet diesen Prozess als „Justizputsch“ und hat beschlossen, ihre Aktionspläne dagegen fortzusetzen. In diesem Zusammenhang wird der CHP-Vorsitzende Özel am 23. April im Ersten Parlament (Birinci Meclis) zum Volk sprechen. Parteikader teilten mit, dass Özel in seiner Rede insbesondere die Themen „Nationale Souveränität, Volkswille und Gerechtigkeit“ unterstreichen werde.
NÄCHSTER STANDORT IST KONYA
Nach vorliegenden Informationen wird nach dem Treffen in Ankara am 23. April am 26. April eine große Kundgebung in Mersin stattfinden. Direkt im Anschluss wird die CHP am 3. Mai in Konya mit der Bevölkerung zusammenkommen. Es wurde bekannt, dass Özel der Kundgebung in Konya, die als eine der „Hochburgen der AKP“ gilt, eine besondere Bedeutung beimisst. Zudem werden die jeden Mittwoch in verschiedenen Bezirken Istanbuls organisierten Bürgertreffen ohne Unterbrechung fortgesetzt.
Bei den Kundgebungen wird vorrangig der „Volkswille“ betont werden. Die Auswirkungen der Ereignisse, die seit dem 19. März stattfinden und als „Justizputsch“ bezeichnet werden, auf die Türkei sollen den Bürgern direkt vermittelt werden.
UNTERSCHRIFTENAKTION WIRD MIT HOHEM TEMPO FORTGESETZT
Die CHP wird die Unterschriftenaktion, die sie mit Forderungen nach Freiheit für İmamoğlu und vorgezogenen Neuwahlen gestartet hat, unvermindert fortsetzen. In diesem Prozess werden die Social-Media-Kampagnen verstärkt. Sobald das Ziel von 28 Millionen Unterschriften erreicht ist, wird die Kampagne beendet.
ENTSCHEIDUNG GEGEN TEILNAHME AM EMPFANG
Özgür Özel wird nicht an dem Empfang teilnehmen, der anlässlich des Tages der Nationalen Souveränität und des Kindertages am 23. April in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) stattfindet. Es wurde erklärt, dass Özel diese Entscheidung getroffen habe, um gegen die Ungerechtigkeiten gegenüber İmamoğlu und anderen Bürgermeistern zu protestieren. Özel wird jedoch bei der Sondersitzung zum 23. April in der TBMM-Generalversammlung eine zehnminütige Rede halten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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