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Davutoğlu äußert sich zu Bündnissen und Zusammenschlüssen! Appell an die Opposition

Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, erklärte im Parlament, dass die zersplitterte Struktur der Opposition der aktuellen Regierung einen Vorteil verschaffe. Davutoğlu betonte, dass im Wahlprozess entweder ein vollständiger Zusammenschluss oder ein starkes Bündnis zwingend erforderlich sei.

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Davutoğlu äußert sich zu Bündnissen und Zusammenschlüssen! Appell an die Opposition

Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, traf sich im Parlament mit Pressevertretern und erklärte, dass die Polarisierung im politischen System der Türkei sowohl die Regierung als auch die Opposition in zwei Hauptblöcken sammle.

Wie aus einem Bericht der Zeitung Cumhuriyet hervorgeht, äußerte Davutoğlu, dass das Präsidialsystem die Wirkung der Opposition schwäche und die aktuelle Regierung durch die interne Spaltung der allgemeinen Strömungen einen Vorteil gewinne. Er bewertete die Situation mit den Worten: „Im Präsidialsystem bedeutet jeder Weg, bei dem man nicht zusammenkommt, die Fortsetzung des bestehenden Status quo.“

„WENN MÖGLICH DURCH ZUSAMMENSCHLUSS, WENN NICHT, DURCH EIN BÜNDNIS MÜSSEN DIE STIMMEN GEBÜNDELT WERDEN“

Davutoğlu erinnerte an die Gründungsphase der Yeniyol-Gruppe und sagte, dass sie bereits damals offen für die Notwendigkeit eines Wahlbündnisses eingetreten seien. Mit Blick auf die Gespräche, die sie zu Jahresbeginn mit der Yeniden Refah Partisi, der DEVA-Partei und der Saadet-Partei geführt hatten, äußerte Davutoğlu: „Das Richtige ist, die Stimmen zu bündeln, wenn möglich durch einen Zusammenschluss, wenn das nicht geht, durch die Bildung eines Bündnisses. Das System, in dem sich die Türkei befindet, macht dies zwingend erforderlich.“ Zudem drückte er die Hoffnung aus, dass die Gespräche in naher Zukunft zu einem positiven Ergebnis führen würden.

KRITIK AN DER CHP: JEDER SOLLTE SEINE GRENZEN KENNEN

Davutoğlu reagierte auch auf Gerüchte über eine mögliche Auflösung seiner Fraktion im Parlament und bezeichnete diese Behauptungen als Teil politischen Drucks. Er berichtete, dass auf die Abgeordneten sowohl von der Regierung als auch von der Opposition Druck ausgeübt werde, und betonte mit den Worten „Wer zurücktritt, verliert“, dass er Vertrauen in seine Abgeordneten habe. Davutoğlu übte auch Kritik an der CHP und wies auf den Druck innerhalb der Opposition hin, indem er fragte: „Wann hat die CHP jemals die 48-Prozent-Marke überschritten? Jeder sollte seine Grenzen kennen.“

Darüber hinaus argumentierte Davutoğlu, dass Abgeordnete, die zu anderen Parteien wechseln, ihre gesellschaftliche Identität verlören. Er nannte den Beitritt von Serap Yazıcı Özbudun zur AKP als Beispiel und fragte: „Hat Serap Yazıcı das Rednerpult des Parlaments genutzt, als sie bei uns war, oder in der Partei, zu der sie gewechselt ist?“ Anschließend richtete er folgende Worte an die Abgeordneten:

„Wer Charakter hat, leistet Widerstand. Die Fraktion löst sich nicht auf. Ein Abgeordneter, der geht, wird sich vor der Geschichte verantworten müssen.“

Abschließend betonte Davutoğlu, dass man zwar die Geschlossenheit der Fraktion wahren müsse, es jedoch nicht richtig sei, mit dem aktuellen Zustand in die Wahl zu gehen. Er warnte: „Es ist nicht richtig, dass diese Fraktion auf diese Weise in die Wahl geht. Man muss entweder durch einen Zusammenschluss oder durch die Bildung eines Wahlbündnisses voranschreiten.“ Davutoğlu betonte, dass dies ein Appell sei, der nicht nur die Gelecek-Partei, sondern die gesamte Opposition betreffe, und erklärte, dass sich die bestehende politische Ordnung andernfalls nicht ändern werde.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ahmet Davutoğlu